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US-Regierung will Verdikt gegen Stammzellenforschung anfechten

Mittwoch, 25. August 2010, 2:07 Uhr

Die US-Regierung will die Entscheidung eines Gerichts anfechten, das die staatliche Förderung der Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen gestoppt hat. Die Kläger hatten argumentiert, dass die Finanzierung geltenden Gesetzen widerspreche.

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Das Justizministerium werde Berufung einlegen, sagte eine Ministeriumssprecherin in Washington. Dies werde möglicherweise noch in dieser Woche geschehen. Die Regierung werde zudem beantragen, dass die Umsetzung des Gerichtsentscheids ausgesetzt werde, solange das Berufungsverfahren laufe.

Bild Hände halten ein ein Behältnis, im Hintergrund eine Labor-Szenerie.
Geht es nach den Klägern, sollen für die Stammzellenforschung in den USA künftig wieder keine Bundesförderung mehr möglich sein. reuters

Ein Gericht in Washington hatte am Montag per Eilentscheid die staatliche Förderung der Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen vorläufig gestoppt. Nach Auffassung von Richter Royce Lamberth wiesen die Antragsteller, darunter mehrere christliche Organisationen, nach, dass eine Klage gegen die Förderung «gute Erfolgsaussichten» habe.

Das Bündnis argumentiert, dass Obamas Regelung gegen Gesetze verstösst, nach denen es untersagt ist, Forschung finanziell zu unterstützen, bei der menschliche Embryos zerstört werden. US-Präsident Barack Obama hatte im März 2009 ein von seinem Vorgänger George W. Bush 2001 erlassenes Verbot der staatlichen Förderung aufgehoben.

(sda/buet)

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