International
Mindestens 31 Tote bei Anschlag auf Hotel in Somalia
In Mogadischu, der Hauptstadt Somalias, sind bei einem bewaffneten Anschlag auf ein Hotel mindestens 31 Menschen getötet worden. Laut ersten Berichten zufolge befinden sich unter den Todesopfern auch sechs Parlamentsabgeordnete und fünf Angehörige der Sicherheitskräfte. Bis jetzt ist nicht bekannt, wer den Anschlag verübt hat. Das Muster gleicht jedoch den Anschlägen der Extremistengruppe Al-Shabaab.
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Beim Überfall auf das Hotel Huna konnte einer der Täter festgenommen werden. Zwei weitere Extremisten haben sich laut Angaben in die Luft gesprengt. Das überfallene Hotel befindet sich in der Nähe des streng bewachten Präsidentenpalastes. Meistens wird das Hotel von Politikern besucht.
Somalia unter islamistischer Kontrolle
Zum Anschlag bekennt sich zurzeit niemand. Die muslimische Extremistengruppe Al-Shabaab hatte jedoch zuvor ähnliche Anschläge verübt. Grosse Teile Somalias und der Hauptstadt Mogadischu befinden sich unter der Kontrolle der Islamisten. Zuletzt schlugen die Extremisten bei einem Anschlag in Uganda zu. In der Hauptstadt Kampala wurden erst letzten Monat mehr als 70 Menschen bei einem Anschlag der Al-Shabaab-Extremisten getötet.
Anhaltende Gewalt
Seit 2007 sind in Somalia mehr als 21'000 Menschen bei Aufständen der Islamisten getötet worden. Ungefähr 1,5 Millionen sind wegen den Kämpfen aus ihrem Heimatland geflüchtet. Der vom Westen unterstützen somalischen Regierung und der Friedenstruppe der Afrikanischen Union ist es bisher nicht gelungen, der Gewalt in Somalia ein Ende zu setzen.
(reuters/trat)
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