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Bundesratswahl 2010

St. Galler SP nominiert Hildegard Fässler

Montag, 23. August 2010, 21:07 Uhr, Aktualisiert 24.08.2010, 9:15 Uhr

Die St. Galler Sozialdemokratin Hildegard Fässler ist von ihrer Kantonalpartei als Bundesratskandidatin nominiert worden. Die 59-jährige Nationalrätin ist damit die dritte SP-Frau im Rennen um die Nachfolge von Bundesrat Moritz Leuenberger.

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Bild Porträt Fässler.
Hildegard Fässler will für die SP den Sitz von Moritz Leuenberger verteidigen. keystone

Sie wolle ihre Erfahrung als Nationalrätin in die Bundespolitik einbringen, sagte die 59-jährige Mathematiklehrerin am ausserordentlichen Parteitag in St. Gallen.

Dazu gehörten die langfristige Sicherung der Sozialwerke, eine ökologische Steuerreform und der Einsatz für den Werkplatz Schweiz. Zudem sei es nötig, auf Bundesebene eine Politik zu betreiben, die zukunftsgerichtet sei, sagte die SP-Frau.

Die Berner SP-Nationalrätin Simonetta Sommaruga und sie selber wären eine gute Auswahl zu Handen der Bundesversammlung, wie Fässler sagt.

Hildegard Fässler will Bundesrätin werden.

Für die Zusammensetzung des Bundesrats stehe die Kompetenz an erster Stelle. Mit 13 Jahren politischer Erfahrung in Bern bringe sie «eine gewisse Finanz- und Wirtschaftskompetenz» mit. «Die Sozialdemokratie ist mein Fundament», sagte Fässler.

Bereits die dritte SP-Frau im Rennen

SP-Kantonalpräsidentin Claudia Friedl bezeichnete Hildegard Fässler als «hervorragend qualifizierte Bundesratskandidatin». Mit Fässler gehe eine «kompetente, lösungsorientierteund volksnahe Kandidatin aus der Ostschweiz» ins Rennen.

Bild Profil.
Die politische Positionierung der Bundesratskandidatin. smartvote

Hildegard Fässler hatte ihren Entscheid, für den Bundesrat zu kandidieren, bereits am vergangenen Donnerstag an ihrem Wohnort Grabs SG bekannt gegeben. Die Ostschweizerin sieht gute Chancen, auf ein SP-Zweierticket zu kommen.

Neben Fässler haben sich bereits zwei Frauen bei der SP Schweiz um die Nachfolge des zurücktretenden Moritz Leuenberger beworben: Die Berner Ständerätin Simonetta Sommaruga und die Basler Regierungsrätin Eva Herzog. Die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Fehr will sich bis Donnerstag entscheiden.

Regionen-Kampf in der Bundesratswahl

Die Kantonalparteien haben noch bis kommenden Montag Zeit, der SP- Geschäftsleitung und der SP-Bundeshaus-Fraktion mögliche Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundesratswahl vom 22. September 2010 vorzuschlagen.

(sda/gern)

Kommentare aktiv...

U. Keller, Klaeng
(sailer Mann)
Verfasst am: 25.8.2010 20:38

Steuererhöhungen mit Fässler

Ich kann R. Köppel nicht verstehen, was er an... mehr

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B. Scheidegger, Bern
(Sanderston Frau)
Verfasst am: 25.8.2010 8:09

J. Simon, 24.8.2010 11:42

'Frauen haben schön zu sein' Bin kein Fan von H.... mehr

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P. noob, Fuqing
(noob Mann)
Verfasst am: 25.8.2010 7:28

Frau Faessler

die hier m.E. (bewusst) eher unvorteilhaft... mehr

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