Hochwasser Asien
Pakistan: Wasser geht nicht zurück - Taliban nutzen das Chaos
Meteorologen machen den Millionen Flutopfern in Pakistan keine Hoffnung auf eine rasche Besserung ihrer Lage: Das Hochwasser wird bis Ende August nicht vollständig zurückgehen. Die Taliban greifen währenddessen Milizen und Polizisten an.
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Ein pakistanischer Meteorologe erklärte, dass die Sturzfluten sich weiter einen Weg flussabwärts bahnten. Bald könnten sie grosse Städte wie Hyderabad und Sukkur im Süden erreichen. Mit weiterem schweren Regen sei aber in dieser Woche nicht zu rechnen. «Das ist eine gute Nachricht für die Hilfsorganisationen, die sich an den Rettungsaktionen beteiligen».
Über die Ausmasse der prekären Lage der Menschen im Fluggebiet berichtet SF-Sonderkorrespondent Erwin Schmid in seiner Reportage.
Die Flut hat bislang etwa 1500 Menschen das Leben gekostet und Zehntausende Dörfer unter Wasser gesetzt. 20 Millionen Menschen und ein Fünftel der Landesfläche sind nach Behördenangaben von der Katastrophe betroffen. Der Nordwesten litt als erstes unter den Überschwemmungen, dann rollte die Flutwelle nach Südwesten.
Einstündiger Schusswechsel mit der Polizei
Der Nordwesten gilt als Zentrum des Kampfs der pakistanischen Regierung gegen die Taliban und Al-Kaida. Die Aufständischen nutzen die Überforderung der Behörden und Sicherheitskräfte mit der Flut offenbar aus. Am Dienstagabend töteten Extremisten zwei Mitglieder einer Miliz bei Peshawar, die gegen die Taliban kämpft.
In der Stammesregion Khyber griffen Aufständische wenig später Polizeiwachen an. Nach einem etwa einstündigen Schusswechsel zogen sich die Angreifer zurück. Nach offiziellen Angaben wurden mehrere Extremisten getötet, aber keiner der angegriffenen Polizisten.
(agenturen/fasc)
Kommentar verfassen
Um einen Leser-Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich
hier kostenlos anmelden.
Meldungen im Tagesverlauf
- Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
- Miami Heat legt im Conference-Final vor
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor den USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League


Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert






















N. Wiederkehr, Zürich
)
(Wiederkehr
Verfasst am: 19.8.2010 14:57
Die USA experimentiert mit Massenvernichtungswaffen
Sowohl in den USA als auch in anderen Ländern... mehr
Zustimmen
Ablehnen — 3 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
N. Wiederkehr, Zürich
)
(Wiederkehr
Verfasst am: 19.8.2010 14:54
Russland trocknet aus: Ist US-Klimawaffe im Spiel?
Wegen der enormen Hitze in den zentralen Gebieten... mehr
Zustimmen — 1 Leser ist auch dieser Meinung.
Ablehnen — 1 Leser ist anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
J. Baltensperger, Zürich
)
(Baltensperger
Verfasst am: 19.8.2010 8:59
Denkanstoss
6 Grad weniger Durchschnittstemperatur herrschte... mehr
Zustimmen — 16 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 15 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten