Schweiz
Einsatz der Schweizer Hilfswerke in Pakistan
Dank ihrer grossen Erfahrungen und Vernetzung in den betroffenen Regionen, haben die Partnerhilfswerke der Glückskette in Zusammenarbeit mit ihren lokalen Partnern bereits mit der Nothilfe für die Opfer begonnen. Hilfe wird dabei an verschiedenen Orten und in verschiedener Funktion geleistet.
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Caritas Schweiz leistet zusammen mit der amerikanischen Caritas im stark betroffenen Nordwesten Pakistans Nothilfe für 20’000 Menschen. Ausserdem bereitet Caritas zusammen mit HEKS ein Nothilfeprogramm für 70’000 Menschen vor. Vor Ort wird mit der Anatolian Development Foundation zusammengearbeitet. Caritas Schweiz hat auch ein kleineres Projekt in einer angrenzenden indischen Region zugunsten von 5’150 Familien lanciert.
HEKS konzentriert seine Hilfe für 25'000 Betroffene auf den Nordwesten Pakistans und hat am 15. August mit der Verteilung der Hilfsgüter begonnen. HEKS arbeitet seit fünf Jahren mit seiner Partnerorganisation Anatolian Development Foundation in Pakistan zusammen.
Handicap International (HI) arbeitet seit 2009 in der Region und leistet derzeit Nothilfe. Ausserdem will HI die Betroffenen für die Gefahr von an- und weggeschwemmten Antipersonenminen und anderen explosiven Kriegsüberresten sensibilisieren. Handicap International beginnt ausserdem mit der Reparatur von Wasserpumpen, die durch die Überschwemmungen zerstört wurden.
Die Christoffel Blindenmission hat mit ihrem Projektpartner CHEF (Comprehensive Health and Education Forum) erste Initiativen neben der Nothilfe gestartet. Dazu gehört etwa eine mobile Klinik. Der Schwerpunkt liegt beim Wiederaufbau von beschädigten und zerstörten Gesundheitseinrichtungen.
Terre des hommes – Kinderhilfe (Tdh) leistet Nothilfe für 5’000 Menschen in der Grenzregion Torkham im Osten Afghanistans, wo Menschen auch von Überschwemmungen betroffen sind. Tdh ist in dieser Region regulär tätig für das Europäische Kinderrechtskonsortium, das in Afghanistan insgesamt 19’000 Kinder betreut. Ausserdem werden in Pakistan Nothilfeaktionen geprüft, ausgehend von Peshawar, wo Tdh eine lokale Organisation unterstützt, die sich um rund 1'000 Strassenkinder kümmert.
Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) liefert in Zusammenarbeit mit dem Pakistanischen Roten Halbmond Hilfsgüter für 550 Familien und hat begonnen auch in der indischen Himalaya Region Ladakh Nothilfe für Betroffen zu leisten.
Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) hat eine Mitarbeiterin entsandt, die die Nothilfe in der Nordwestlichen Grenzprovinz koordiniert.
Die Heilsarmee leistet zusammen mit der pakistanischen Heilsarmee und in Zusammenarbeit mit der pakistanischen Kirche Nothilfe für rund 1’000 Familien in verschiedenen betroffenen Gebieten
(sf/koua)
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