Bundesratswahl 2010
CVP-Ständerat Frick pocht auf CVP-Bundesratskandidatur
CVP-Ständerat Bruno Frick macht sich im Hinblick auf den 22. September für eine Bundesratskandidatur seiner eigenen Partei stark. Er will, dass die CVP bereits jetzt den Angriff auf den Bundesratssitz der FDP wagt, wie er der «Neuen Luzerner Zeitung» sagt.
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«Wenn die CVP einen zweiten Sitz anpeilt, dann ist es besser, heute anzugreifen, als erst in einem Jahr», zitiert die «Neue Luzerner Zeitung» den Schwyzer CVP-Ständerat.
Für ihn ist eine Zweiervertretung seiner Partei im Bundesrat absolut legitimiert. Denn die gemeinsame Fraktion von CVP/EVP/GLP sei grösser als jene der FDP. Und im Ständerat sei die CVP wesentlich stärker als die FDP.
Frick plädiert für eine rasche Bereinigung der Verhältnisse in Bezug auf die von ihm monierte Übervertretung der FDP im Bundesrat. Er will nicht erst die eidgenössischen Wahlen im Herbst 2011 abwarten. Denn wenn am 22. September ein FDP-Vertreter in die Landesregierung gewählt wird, könnte dieser laut Frick bei den Gesamterneuerungswahlen 2011 ja nicht gleich wieder ausgewechselt werden. «Ein Bundesrat braucht zwei Jahre Zeit, bis er wirklich eingearbeitet ist», so Frick weiter.
An der Idee des Freiburger Historikers Urs Altermatt, dass sich FDP und CVP bei gleicher Stärke auf ein Rotationsprinzip einigen könnten, findet der Schwyzer Ständerat Gefallen. Eine freiwillige Rotation sei angebracht, wenn FDP und CVP etwa gleichauf liegen, so wie jetzt, sagt Frick. «Diese Idee muss man ernsthaft diskutieren.»
Der Fraktionsvorstand der CVP befasst sich am Nachmittag mit den Bundesratswahlen. Bisher ist offen, ob die Partei mit einem eigenen Kandidaten antreten will oder nicht.
(sf/coro)
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W. Staub, Schwarzenbach
)
(Toggenburger
Verfasst am: 17.8.2010 16:38
Je 1 Sitz für FDP und CVP genügt
Die beiden Aemtlifresser und Verliererparteien... mehr
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