Schweiz
Wolfskonzept in Gefahr: Herdenhund-Züchter wirft das Handtuch
Der Siegeszug der Wölfe ist in der Schweiz nicht aufzuhalten. In 10 Jahren könnte es hierzulande schon 200 Wölfe geben, schätzt das Bundesamt für Umwelt (Bafu). Herdenschutz-Hunde sind deshalb gefragt wie noch nie. Sie schützen Schafherden vor Wolfsangriffen. Doch das Schweizer Herdenschutzprogramm steht vor einer unsicheren Zukunft.
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Der Herdenschutzbeauftragte der Zentralschweiz, Oli Hess, gab seinen Rücktritt bekannt. Das ergaben Recherchen der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens. Von allen Schweizer Züchtern hat Hess am meisten Einsatzhunde auf dem Feld.
Mehr Mittel benötigt
Hess sagt, er trete zurück, weil sein Betrieb defizitär sei. «Ich schreibe als Privatperson rote Zahlen, um Herdenschutz betreiben zu können. Das geht nicht. Ich habe eine junge Familie.» Die Unterstützung des Bundes sei viel zu gering. «Der Herdenschutz ist in der Schweiz extrem gewachsen, doch wir haben immer noch das gleiche Budget wie früher.» Das gehe nicht auf.
Für Kurt Eichenberger, Projektleiter Biodiversität beim WWF ist der Rücktritt von Oli Hess ein Alarmsignal. Der Herdenschutz in der Schweiz sei akut in Gefahr, sagt er. «Wir brauchen jetzt unbedingt mehr Mittel, sonst wird der Konflikt mit dem Wolf auf den Schultern der Bauern ausgetragen.»
Momentan gibt der Bund 830‘000 Franken pro Jahr für den Herdenschutz aus. Dass das nicht genug ist, sagt auch das Bundesamt für Umwelt (Bafu). «Für einen langfristigen Herdenschutz reicht das Geld nicht. Wir werden mehr Mittel brauchen», sagt Bafu-Sprecher Adrian Aeschlimann. Wann aber mehr Geld bereit steht, kann niemand sagen.
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O. toneatti, bern
)
(olgar
Verfasst am: 17.8.2010 21:24
Die Frage wäre auch noch, ob wir in
der Schweiz 450'000 Schafe brauchen oder nicht.... mehr
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U. Rothenbuehler, Bern
)
(Arcus5
Verfasst am: 17.8.2010 15:43
Auf der guten Seite stehen..
Es zeigt sich auch hier, wenn es einem selber... [1] mehr
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J. Lorber, Zürich
)
(JeffLorber
Verfasst am: 17.8.2010 8:30
Keine Chance für den Wolf
Es ist jämmerlich, aber leider wahr. Wegen einem... mehr
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