International
China gedenkt der Opfer der Schlammlawine
Eine Woche nach der Katastrophe hat China die Opfer der Schlammlawine in der Provinz Gansu im Nordwesten des Landes geehrt. Auch Präsident Hu Jintao gedachte schweigend der mehr als 1200 Toten und 500 Vermissten.
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Ebenso bezeugten Ministerpräsident Wen Jiabao und andere Spitzenpolitiker ihre Trauer, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Gemeinsam verneigten sich Tausende von Rettern und die Bewohner des Ortes Dongjie vor den Opfern. Das öffentliche Leben habe um 10.00 Uhr Ortszeit für drei Minuten stillgestanden.
In ganz China wurden als Zeichen der nationalen Trauer die Flaggen auf halbmast gesetzt. Überall heulten Sirenen auf. Auf dem Tiananmen-Platz in Peking verfolgten Tausende Menschen, wie die Nationalflagge gesenkt wurde. Zudem blieben Kinos geschlossen und Bergleute in Kohlegruben legten die Arbeit nieder. Websites waren nur als schwarzer Bildschirm zu sehen.
Erdrutsche und Flutwellen in der Provinz Gansu hatten am ersten Augustwochenende mehrere Ortschaften im Bezirk Zhouqu komplett zerstört, mindestens 1239 Menschen kamen ums Leben. 505 Einwohner werden noch immer vermisst.
Weitere Regenfälle erwartet
Ein Drittel der Stadt stand unter Wasser, nach Regierungsangaben wurden mindestens 45‘000 Menschen in Sicherheit gebracht. Staatliche Medien meldeten erste Fälle von Ruhr. Die Behörden hätten Geräte zur Wasseraufbereitung organisiert, berichtete der amtliche China News Service (CNS).
Für die kommenden Tage erwarten die Meteorologen weitere schwere Regenfälle. Rettungskräfte und Soldaten bemühten sich rund um die Uhr, den angeschwollenen Fluss Bailong zu entlasten und weitere Überschwemmungen zu verhindern.
Am Samstag gingen in Sichuan neue Erdrutsche nieder, 38 Menschen galten laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua als vermisst. Im Bezirk Wenchuan wurde unter anderem ein als Spital genutztes provisorisch errichtetes Gebäude zerstört.
Der landesweite Trauertag wegen einer Naturkatastrophe war bereits der dritte in China binnen drei Jahren. 2008 hatte die Regierung eine dreitägige Trauer wegen des Erdbebens in der Provinz Sichuan mit fast 90‘000 Toten angeordnet, einen weiteren Trauertag gab es nach dem Beben in Yushu im April, bei dem fast 2700 Menschen ums Leben kamen.
(apn/sda/muei)
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F. Rihs, Büren an der Aare
)
(rif
Verfasst am: 15.8.2010 23:47
Auf die Gefahr hin ...
... dass vielleicht einige meinen Kommentar in... mehr
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G. Bossert, Safenwil
)
(GaBo
Verfasst am: 15.8.2010 13:15
NACH DEN TRAUERNDEN GEDENKSTUNDEN,
wird die Chinesische Regierung ganz sicher mit... mehr
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