International
Weitere 32 Menschen nach Erdrutschen in China vermisst
In China sind durch Erdrutsche erneut Menschen verschüttet worden. Im südwestchinesischen Distrikt Wenchuan wurden 32 Menschen nach Erdrutschen vermisst, die sich nach heftigen Regenfällen gelöst hatten.
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Durch die Erd- und Schlammlawine wurden mehrere Spitalgebäude zerstört, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Informationen über Tote liegen nicht vor. In der Folge kam es zum Teil zu dramatischen Rettungsszenen, wie ein Video aus der Region zeigt.
In dem Dorf Yingxing mussten rund 500 Menschen in Sicherheit gebracht werden, da die Geröllmassen einen Fluss blockierten, der daraufhin über die Ufer trat.
Über 300 Millionen Menschen betroffen
Für Sonntag riefen die chinesischen Behörden im Gedenken an die Unwetter-Opfer einen nationalen Trauertag aus. In den vergangenen Tagen kamen durch Erdrutsche und Überschwemmungen in China bereits mehr als 1150 Menschen ums Leben.
Rund 305 Millionen Menschen sind von den Auswirkungen der Unwetter betroffen, wie Xinhua unter Berufung auf offizielle Angaben berichtete. Besonders in den Provinzen Sichuan und Gansu werden demnach weitere heftige Regenfälle sowie Geröll- und Schlammlawinen befürchtet.
(sda/from)
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