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Bundesratswahl 2010

Bundesratsersatzwahl: Ruedi Noser in den Startlöchern

Freitag, 13. August 2010, 15:33 Uhr, Aktualisiert 17:54 Uhr

Im Rennen um die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz beginnt sich in der FDP das Kandidatenkarussell zu drehen. Der Zürcher Nationalrat Ruedi Noser hat seine Bereitschaft erklärt, ins Rennen zu steigen. Wird er offiziell nominiert, wäre es die erste Kandidatur aus dem Zürcher Freisinn seit zwei Jahrzehnten.

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Der 49-jährige Noser entspreche dem Wunschprofil der Zürcher FDP für einen Bundesrat, teilte seine Partei mit. Er gehöre zu einer jüngeren Generation und verfüge gleichwohl über reiche unternehmerische und politische Erfahrung.

«Ich will mich gern und mit ganzer Kraft für dieses Land einsetzen.»
Zürcher FDP-Nationalrat Ruedi Noser

Sie begrüsst deshalb, dass Noser bereit ist, sich als Kandidat für die Landesregierung zur Verfügung zu stellen. Noser ist Unternehmer und seit Dezember 2003 im Nationalrat.

Bild Er will: Bundesrat werden
Ruedi Noser will für die Bundesrats-Ersatzwahl kandidieren. keystone

«Ich will mich gern und mit ganzer Kraft für dieses Land einsetzen», begründete Noser seine Bereitschaft für eine Kandidatur. Als Unternehmer wisse er, wie wichtig eine gesunde Wirtschaft sei. «In Bern habe ich mich immer für gute Rahmenbedingungen für attraktive Arbeitsplätze eingesetzt.»

1989 kam letzter Vorschlag aus dem Zürcher Freisinn

Damit zeichnet sich die erste Kandidatur seit gut 20 Jahren aus den Reihen des Zürcher Freisinns zu Handen der FDP Schweiz ab, wie Jérôme Weber, stellvertretender Generalsekretär der FDP Kanton Zürich zu «tagesschau.sf.tv» sagte. Nach dem Rücktritt von Elisabeth Kopp im Jahr 1989 hatte die Kantonalpartei den Zürcher FDP-Ständerat Rico Jagmetti als Bundesratskandidaten vorgeschlagen.

Jagmetti blitzte damals schon in der FDP-National- und Ständeratsfraktion ab. Die Bundesversammlung wählte am 1. Februar 1989 den Luzerner Ständerat Kaspar Villiger zum Nachfolger von Elisabeth Kopp.

Gespräche mit weiteren möglichen Anwärtern

Die FDP Kanton Zürich redet dieser Tage noch mit weiteren möglichen Anwärtern für die Merz-Nachfolge. Dazu gehören Finanzdirektorin Ursula Gut, Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger und Nationalrat Markus Hutter.

Alle Kantonalparteien müssen bis zum 21. August ihre Kandidaturen für die Bundesratsersatzwahl vom 22. September bei der FDP Schweiz einreichen.

Bild Bundesrat Merz an einer FDP-Veranstaltung
Wer wird im Herbst seine Nachfolge antreten? reuters

Noser ist bisher erst der zweite FDP-Politiker, der seine Bereitschaft für eine Kandidatur für die Nachfolge von Bundesrat Merz offen bekundet hat. Zuvor hatte erst der Basler Nationalrat Peter Malama ebenfalls klargemacht, dass er Interesse an einer Kandidatur habe und bereit sei, ins Rennen zu steigen. Beide sind aber noch nicht offiziell von ihren Kantonalparteien nominiert.

Andere geben sich noch bedeckt

Der als Kronfavorit gehandelte Berner Nationalrat Johann Schneider Ammann hat sich bisher noch nicht öffentlich geäussert. Für eine Kandidatur noch nicht entschieden haben sich unter anderen auch die ebenfalls zum Favoritenkreis zählenden Regierungsrätinnen Karin Keller-Sutter aus dem Kanton St. Gallen und Marianne Dürst aus dem Kanton Glarus.

(sf/coro)

Kommentare aktiv...

S. Pfister, Zürich
(iota Mann)
Verfasst am: 16.8.2010 10:24

Noser und Sommaruga in der Arena

NOchmals zu der Arena am 12.3.2009 Sommaruga... [1]  mehr

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H. Hacker, Alpnach
(hackerherbert Mann)
Verfasst am: 15.8.2010 14:34

Wir dürfen gespannt sein

was für ein Komiker uns diesmal die FDP in die... mehr

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A. Vucic, Basel
(Gottnah Mann)
Verfasst am: 15.8.2010 4:25

Meine Meinung

Der Sitz gehört nach meiner Meinung weder den... [1]  mehr

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