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Bundesratswahl 2010

Urs Hofmann will nicht Leuenbergers Nachfolger werden

Donnerstag, 12. August 2010, 9:47 Uhr, Aktualisiert 14:42 Uhr

Der Aargauer SP-Regierungsrat Urs Hofmann hat nicht vor, in die Fussstapfen von Moritz Leuenberger zu treten. Er hat den Aargauer Sozialdemokraten seinen Verzicht mitgeteilt. Stattdessen will er sich weiter für sein Amt als Regierungsrat engagieren.

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«Ein Wechsel von Aarau nach Bern ist für mich keine Option», hiess es in einer Mitteilung des Departements Volkswirtschaft und Inneres (DVI). Das Volk habe ihn im Herbst 2008 in den Regierungsrat gewählt. Seit 2009 übe er dieses Amt mit Engagement und Freude aus.

Zudem stünden «viele wichtige Vorhaben an». Er stehe deshalb für das Amt als Bundesrat nicht zur Verfügung. Mit Hofmann verzichtet in dieser Woche bereits die zweite Person aus der SP Aargau. Am Mittwoch hatte Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer bekanntgegeben, nicht antreten zu wollen.

Auch Guy Morin von den Grünen will nicht

Derweil hat auch der baselstädtische Regierungspräsident Guy Morin mitgeteilt, nicht kandidieren zu wollen. Nach Anfragen der kantonalen und eidgenössischen Grünen habe er sich zum Verzicht auf eine Kandidatur entschieden, teilte er auf vier Zeilen mit.

Der 53-Jährige begründete die Absage damit, dass für ihn «im Moment» der Aufbau und die Stärkung des Präsidialdepartementes erste Priorität habe. Dieses war mit einer Verwaltungsreform per Februar 2009 neu geschaffen worden.

(sda/bers)

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K. Müller, Zürich
(gengafan Mann)
Verfasst am: 12.8.2010 12:06

Urs Hofmann will nicht Leuenbergers Nachfolger werden

Ich auch nicht. Kommt jetzt auch noch über... mehr

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