Bundesratswahl 2010
Keine Sprengkandidatur der Tessiner CVP
Die Tessiner CVP erhebt keinen Anspruch auf einen der beiden frei werdenden Sitze im Bundesrat. Eine Kandidatur von Justizminister Luigi Pedrazzini, der vor einem Jahr noch mit der Nachfolge von Pascal Couchepin (FDP) geliebäugelt hatte, ist somit vom Tisch.
Die Tessiner CVP fordert stattdessen die SP und die FDP auf, Kandidaten aus der italienisch-sprachigen Schweiz für die Nachfolge von Moritz Leuenberger und Hans-Rudolf Merz zu nominieren, wie die Partei in einem Communiqué mitteilte.
Es sei an der Zeit, dass endlich wieder ein Vertreter aus der italienischen Schweiz in die Landesregierung gewählt werde, sagte Parteipräsident Giovanni Jelmini.
Das Tessin ist seit dem Rücktritt von Flavio Cotti (CVP) im Jahre 1999 nicht mehr im Bundesrat vertreten. Welchem Tessiner Politiker er den Sprung in die Landesregierung am ehesten zutraut, wollte Jelmini jedoch nicht verraten.
(sda/stom)
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U. Rothenbuehler, Bern
)
(Arcus5
Verfasst am: 12.8.2010 22:28
Ach und noch die CVP
Es gibt für mich nur eines. Die sollen sich ganz... mehr
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