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International

Russland meldet leichte Entspannung bei Waldbränden

Donnerstag, 12. August 2010, 11:28 Uhr

Erstmals seit Beginn der Feuersbrunst in Russland hat sich die Zahl der Brände und auch die Grösse der brennenden Fläche verringert. Laut dem Krisenzentrum sind 100 Quadratkilometer weniger betroffen als am Vortag. Landesweit gibt es noch immer rund 560 Brandherde in Wäldern und Torfgebieten.

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Darunter seien mehr als 60 Grossfeuer, sagte Wladimir Stepanow, Leiter des nationalen Krisenzentrums. Derzeit stehe eine Fläche von rund 800 Quadratkilometer in Flammen. Besonders gespannt war die Lage weiter am Ural, wo Häuser evakuiert werden mussten.

In den Regionen, die nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986 radioaktiv verseucht worden waren, seien keine erhöhten Strahlenwerte gemessen worden, so Stepanow. Die Feuer in diesen Gebieten wurden innerhalb eines Tages gelöscht.

Flutung der Torfgebiete

In der Region Nischni Nowgorod - etwa 400 Kilometer östlich von Moskau - brannte erneut ein Dorf ab. Niemand wurde verletzt. Im Umland von Moskau entspannte sich dagegen die Lage nach Angaben der Behörden. Dort war die Zahl der Feuer um ein Drittel niedriger als am Vortag. Zudem begannen Einsatzkräfte damit, die Torfgebiete zu fluten.

Der Rauch von dem brennenden Torf hatte auch das Stadtzentrum von Moskau tagelang in giftigen Smog gehüllt. Die Extremhitze von deutlich über 30 Grad dauert weiter an. Regen und Abkühlung sind nicht in Sicht.

(sda/engf)

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