International
Über 1100 Todesopfer nach Erdrutschen in China
Vier Tage nach den verheerenden Erdrutschen im Nordwesten Chinas ist die Zahl der Toten auf mehr als 1100 angestiegen. Über 600 Menschen werden noch vermisst. Ein Mann konnte aus einem Schlammsee geborgen werden.
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In einem Wettlauf mit der Zeit versuchten Bergungsmannschaften und Soldaten mit Baggern und Sprengstoff vor dem Durchzug des Taifuns «Dianmu» Schlamm- und Gerölllawinen abzutragen. Dabei entdeckten sie einen Überlebenden.
Überlebt dank getrockneter Nudeln
Geröll und Schlamm blockierten den Fluss Bailong, der durch die Stadt Zhouqu fliesst. Dadurch entstand eine Art Stausee. Die Behörden befürchten, der nahende Taifun könnte weitere Dreck- und Wasserlawinen auslösen. Vorsorglich wurden die am meisten gefährdeten Gebiete evakuiert.
Trotz wenig Hoffnung auf Überlebende, konnte ein 50-jähriger Mann lebend geborgen werden. Er überlebte drei Tage lang im Inneren eines Hotels im Schlamm. Der Mann hatte von getrockneten Nudeln gelebt. Hoffnung, weitere Überlebende zu finden, hatten die Retter kaum noch.
Taifun fordert Tote in Südkorea
Ausgelöst durch heftigen Monsunregen waren gewaltige Erdrutsche in der Provinz Gansu niedergegangen und hatten mehrere Dörfer unter sich begraben. Am schwersten betroffen war die Region um Zhouqu.
Der Taifun «Dianmu» richtete unterdessen in Südkorea schwere Schäden an. Fünf Menschen starben nach Angaben der Behörden, Dutzende Häuser wurden zerstört, Flüge annulliert und Fährverbindungen unterbrochen.
(sda/rucf)
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