International
Pakistan braucht dringend über 450 Millionen Dollar
Die UNO ruft zum grössten Spendenaufruf ihrer Geschichte auf. Der UNO-Nothilfekoordinator fordert die Mitgliedsländer auf, umgerechnet rund 450 Millionen Dollar Soforthilfe für Pakistan zu spenden. Dieser Betrag werde in den kommenden drei Monaten für die dringendsten Bedürfnisse der betroffenen Familien gebraucht.
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Dazu zählen Nahrung, Trinkwasser und Materialien zur Wasseraufbereitung sowie Medikamente, Zelte, Kochgeschirr und Moskitonetze. Die UNO rechnet mit ihrer bisher grössten Hilfsoperation.
Millionen Menschen brauchen Hilfe
Rund sechs Millionen Flutopfer sind laut den Vereinten Nationen auf Soforthilfe zum Überleben angewiesen. Weitere acht Millionen Menschen sind indirekt oder längerfristig von den Überschwemmungen betroffen, bei denen mehr als 1200 Menschen ums Leben kamen. 288'000 Häuser wurden nach UNO-Angaben zerstört oder schwer beschädigt.
«Die Opferzahl ist bislang relativ niedrig im Vergleich zu anderen Naturkatastrophen, die Zahl der Betroffenen aber aussergewöhnlich hoch», sagte Holmes. «Wenn wir nicht schnell genug handeln, könnten viele weitere Menschen durch Krankheiten und Lebensmittelknappheit sterben.»
Die Glückskette sammelt
Die Glückskette nimmt Spenden für Hilfe in den betroffenen Regionen entgegen: Glückskette Postkonto 10-15000-6 (Vermerk: «Überschwemmungen Asien»).
Acht Partnerhilfswerke der Glückskette sind vor Ort aktiv und leisten Nothilfe.
«Wir müssen schnell sein, wenn wir die zweite Welle von Toten verhindern wollen», sagte der Sprecher des UNO-Büros zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten in Pakistan (OCHA), Maurizio Giuliano.
Bislang zugesagte Hilfen sind «Peanuts»
Schon vor dem UNO-Spendenaufruf stockte die EU-Kommission ihre Nothilfe für Pakistan von 30 auf 40 Millionen Euro auf. EU-Aussenministerin Ashton sagte in Brüssel auch politische Unterstützung zu.
Die US-Regierung erhöhte ihre Hilfszusagen um 20 Millionen Dollar. Damit liege die US-Soforthilfe bei insgesamt 55 Millionen Dollar, erklärte die US-Behörde für Notfallhilfe am Dienstag in Washington.
Auch an den Hilfseinsätzen beteiligten sich die USA weiter. Helikopter der US-Armee hätten bislang 2300 Menschen in Sicherheit gebracht und Flutopfer mit Hilfsgütern beliefert. Kritiker bemängelten jedoch, dass die Hilfseinsätze schleppend verliefen.
Taliban: Keine US-Hilfe annehmen
Die pakistanischen Taliban haben die Regierung aufgerufen, westliche Hilfen zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe abzulehnen.
Die radikalislamische Bewegung hat ihrerseits Hilfen für die Flutopfer in Höhe von 20 Millionen Dollar in Aussicht gestellt.
Nach den Worten des Regierungschefs von Sindh, Syed Qaim Ali Shah, wird sich Pakistan ohne umfangreiche Hilfe aus dem Ausland nicht von der Flutkatastrophe erholen. Die bislang zugesagten Hilfen seien «Peanuts».
Weitere Gebiete evakuiert
Die Behörden evakuierten unterdessen weitere gefährdete Gebiete. Pakistanische Medien berichteten, in den Provinzen Punjab und Sindh seien Dutzende weitere Dörfer überspült worden.
Im Norden Pakistans starben nach Angaben der Polizei bei Blitzschlägen 32 Menschen. Tote wurden auch aus der südwestpakistanischen Provinz Belutschistan gemeldet: Dort starben nach Angaben des Katastrophenschutzes sechs Menschen, nachdem der Fluss Nari über die Ufer trat.
(sda/weis)
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I. Ndlovu, Mbombela
)
(Ndlovu
Verfasst am: 12.8.2010 10:56
NEIN brauchen DIE nicht...
...was DIE und WIR brauchen sind endlich WELTWEIT... mehr
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M. Bracher, Bern
)
(Unternehmer
Verfasst am: 12.8.2010 1:03
Pakistan braucht dringend über 450 Millionen Dollar
Calmy-Rey wird im Namen der Schweizer sich mit... mehr
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