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Schweizer Touristen sitzen im Norden Indiens fest

Dienstag, 10. August 2010, 12:00 Uhr

Nach den heftigen Unwettern von letzter Woche befinden sich rund 100 Schweizer Touristen in der nordindischen Region Ladakh. Das Eidgenössiche Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) beobachtet die Lage.

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Bild Gerümpelhaufen auf einer staubigen Strasse
In der Stadt Leh ist die Zerstörung vier Tage nach dem Unwetter immer noch deutlich sichtbar. reuters

Hunderte Touristen wurden von den Niederschlägen überrascht, darunter auch Schweizer. Die meisten von ihnen befinden sich in Leh, der Hauptstadt der Provinz Jammu und Kaschmir, wie eine EDA-Sprecherin gegenüber «tagesschau.sf.tv» sagte.

Vorerst werde eine Evakuation der Schweizer Touristen nicht angeordnet, so die Sprecherin weiter. Man beobachte die Lage aber genau und werde nötigenfalls weitere Schritte einleiten.

Laut einem Vertreter der indischen Katastrophenschutzbehörde kamen bislang insgesamt 177 Menschen in dem Gebiet ums Leben.

Eine Frau weint, sie wird gestützt. Daneben sitzen zwei Männer in orangen Rettungsanzügen.

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Schwere Regenfälle führten auch in Pakistan und China zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Die Auswirkungen der Katastrophe sind verheerend. Lesen Sie mehr dazu hier.

(otta)

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