Bundesratswahl 2010
Breites Kandidaten-Feld für Bundesratswahl
Seit Moritz Leuenbergers vorgezogenem Rücktritt ist klar, dass seine Nachfolge mit der von Hans-Rudolf Merz an einem Tag geregelt werden kann. Indes tauchen sowohl bei der SP wie auch bei der FDP immer wieder neue Namen auf. Auch die SVP und die Grünen liebäugeln mit einer Kandidatur. SF-Bundeshausredaktor Hanspeter Forster sieht dies aber eher als «übliches Vorgeplänkel» denn als ernsthaften Anspruch.
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Bei der SP, deren Regierungssitz als erstes neu vergeben wird, sind die Kronfavoriten gemäss Forster nach wie vor die Bernerin Simonetta Sommaruga sowie die Basler Regierungsrätin Eva Herzog (BS). Die höchste Schweizerin, Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer (AG), die auch als Kandidatin gehandelt wurde, tritt nicht an.
Der Unternehmer und Nationalrat Johann Schneider-Ammann gilt weiterhin als aussichtsreicher Kandidat der FDP. Auch die St. Galler Justizdirektorin Karin Keller-Sutter wird hoch gehandelt. Doch gemäss Forster ist sie für die Linke wegen ihrer harten Asyl- und Ausländerpolitik kaum wählbar.
Machtdemonstration hinsichtlich 2011
Obwohl SVP-Fraktionschef Caspar Baader verlangte, dass der Anspruch seiner Partei auf einen zweiten Sitz erfüllt werden müsse, sieht Forster es als zweifelhaft, dass die SVP einen Bundesratskandidaten aufstellen wird. Derzeit sucht die Volkspartei das Gespräch mit den anderen Parteien.
Gemäss dem SF-Bundeshausredaktor schaut die SVP eher auf das Wahljahr 2011. Dann wollten sie ihren zweiten Sitz in der Landesregierung zurück. Helfen soll ihr dabei die FDP. Deren Präsident, Fulvio Pelli, hatte gegenüber der «NZZ am Sonntag» bereits versprochen, dass seine Partei ihren zweiten Bundesratssitz aufgebe, falls sie bei den Wahlen hinter die CVP zurückfalle.
Die Anspruchsmeldung der Grünen auf einen Bundesratssitz ist laut Forster kaum ernst gemeint. Viel eher gehe es ihnen darum, mit Hinblick auf die Wahlen 2011 ihren Anspruch geltend zu machen. Dann wollten sie bei einer allfälligen Niederlage der SP einen Sitz erobern.
SVP und CVP bleibt wohl das Zuschauen
Die CVP schliesslich verhalte sich zurzeit womöglich eher zurückhaltend, weil sie - je nach Ausgang - auch nach den nächsten Parlamentswahlen zwei Bundesratssitze halten wollten, so Forster. Dies dürfte bei einer Niederlage gegenüber FDP nicht einfach werden.
Derzeit scheint das wahrscheinlichste Szenario zu sein, dass die FDP und die SP am 22. September gemeinsam ihre Kandidaten durchbringen werden. SVP und CVP werden dies mit Zähneknirschen dulden müssen.
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H. ott, zürich
)
(prekarier
Verfasst am: 10.8.2010 23:51
das armseelige theater
das uns die politik liefert, kann nur beendet... [1] mehr
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R. Anderegg, Buchs
)
(karthago_77
Verfasst am: 10.8.2010 23:22
Wegen der Frauen- und Romand Frage
hat es uns dann eine Bundesrätin reingeschneit... [1] mehr
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R. Schmid, ZH-Unterland
)
(R.Schmid
Verfasst am: 10.8.2010 21:30
Wieso ziehlt es nur auf Frauen ab?
Weshalb werden fast ausschließlich Frauen für... [1] mehr
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