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International

Verzweifelte Suche nach Vermissten in China

Dienstag, 10. August 2010, 10:14 Uhr, Aktualisiert 15:25 Uhr

Auch zwei Tage nach den verheerenden Erdrutschen im Nordwesten Chinas werden noch mehr als 1000 Menschen vermisst. Soldaten und Bewohner im besonders schwer betroffenen Bezirk Zhouqu suchten in Trümmern und Geröll weiter nach Überlebenden.

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Wassermassen strömen ins Tal, doch der Schlamm hat den Fluss verstopft. Der Stadt droht eine weitere Katastrophe.

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Inzwischen ist die Zahl der Todesopfer auf 702 angestiegen. Dies berichteten die Behörden an einer Medienkonferenz in der Region. Nach 1042 Menschen werde weiter gesucht - sie gelten als vermisst. Ein weiterer Sprecher der Behörden sagte am Morgen, dass in den in örtlichen Spitälern noch 218 Verletzte behandelt würden. 41 besonders schwere Fälle seien in die Provinzhauptstadt Lanzhou gebracht worden.

Alleine im Bezirk Zhouqu haben Wasser- und Schlammmassen hunderte Menschen begraben.

Nach heftigen Regenfällen waren am Sonntag im tibetischen Teil der Provinz Gansu mehrere Erdrutsche niedergegangen. Dadurch war auch ein Fluss oberhalb Zhouqus aufgestaut worden. Die Wasser- und Schlammmassen waren schliesslich zu Tale gestürzt und über die Bezirksstadt sowie mehrere Dörfer hereingebrochen.

Die Schlammmasen haben den Fluss der Bezirksstadt verstopft. Das Wasser steht bereits bis zur dritten Etage der Häuser. Soldaten versuchen das Wasser mittels Sprengungen abzuleiten.

Wassermassen strömen ins Tal, doch der Schlamm hat den Fluss verstopft. Der Stadt droht eine weitere Katastrophe.

China erlebt in diesem Jahr die schlimmsten Überschwemmungen seit zehn Jahren. Mehr als 2100 Menschen sind bereits ums Leben gekommen oder werden als vermisst gemeldet.

(sda/sprm/schubeca)

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