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International

Babys wachsen Brüste: China untersucht Milchpulver

Dienstag, 10. August 2010, 17:28 Uhr

Welche Eltern würden nicht erschrecken, wenn ihr Baby plötzlich pubertierende Züge annehmen würden? Das Brustwachstum bei chinesischen Säuglingen liess Ärzte aufhorchen. Sie stellten ungewöhnlich hohe Hormonspiegel fest und verdächtigen das Milchpulver, das nun getestet wird.

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Die chinesischen Gesundheitsbehörden lassen nach den Klagen von Eltern jetzt die Produkte einer verdächtigten Milchpulvermarke untersuchen. Die Ergebnisse der Tests sollen so schnell wie möglich der Öffentlichkeit vorgelegt werden.

Der verdächtigte Milchpulver-Hersteller Synutra betonte indessen, seine Produkte seien sicher, es würden keine Hormone zugesetzt. Die Aktien der Firma fielen bei der US-Börse indes um 25 Prozent.

«Zuerst dachte ich, es wäre ein Tumor»

Chinesische Medien hatten am Montag von einigen Babys im Alter zwischen vier und 15 Monaten berichtet, denen Brüste gewachsen seien. Bei den Säuglingen in der Provinz Hubei seien ungewöhnlich hohe Werte zweier Hormone festgestellt worden, die für die Bildung von Muttermilch verantwortlich sind: Östradiol und Prolaktin.

«Zuerst dachte ich, es wäre ein Tumor. Aber die Ärzte im Spital diagnostizierten eine sexuelle Frühreife durch Hormone», sagte Deng Xiaoyun, Vater einer einjährigen Tochter, der englischsprachigen Zeitung «Global Times».

Nach Ansicht von Gesundheitsexperten könnten Hormone in dem Pulver darauf hindeuten, dass das Wachstum der betroffenen Kühe künstlich beschleunigt werden sollte.

In früherem Skandal Milchbauer hingerichtet

Milchpulver ist in der Volksrepublik ein höchst sensibles Thema. Im Herbst 2008 erkrankten in China fast 300‘000 Säuglinge an mit Melamin verseuchter Babynahrung, sechs Babys starben. Bei 22 Herstellern wurde Melanin gefunden, darunter auch bei Synutra. Wegen des Skandals wurden ein Milchbauer und ein Verkäufer von Milchprodukten hingerichtet.

Vor einem Monat wurden dann erneut mit Melamin belastete Lebensmittel entdeckt. In mindestens zwei Provinzen tauchten verseuchte Milchprodukte auf, darunter Milchpulver, das eigentlich bereits 2008 hätte vernichtet werden solle.

(ap/buev)

Kommentare aktiv...

X. non-eu-päer, Meinungs-Zensuriat
(ch-ur-eingeborener Mann)
Verfasst am: 10.8.2010 23:33

10.08.2010-2330 ...WÄRE ES NICHT ZUM HEULEN, ICH KÖNNTE MICH GLATT TOT-LACHEN :

...DIE ABARTIKEIT DES GENDER-MAINSTREAMS... mehr

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X. Perte, Höngg
(Taylor Mann)
Verfasst am: 10.8.2010 20:29

Wirtschaftswachstum um jeden Preis

Die Chinesische Regierung diktiert ein so hohes... mehr

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N. Wiederkehr, Zürich
(Wiederkehr Mann)
Verfasst am: 10.8.2010 17:43

Dann erklärt sich verschiedenes

Was zuerst als Vermutung verbreitet wurde ist nun... [1]  mehr

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