Wirtschaft
Immer mehr Franzosen zieht es in die Schweiz
Die Schweizer Tourismusbranche jubelt. Trotz Euroschwäche ist die Anzahl Übernachtungen im Sommer um 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Überraschend dabei: Es zieht vor allem Franzosen in die Schweiz.
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So vermeldet Zürich im ersten Halbjahr 2010 gegenüber dem letzten Jahr einen Anstieg von 14 Prozent. 10,2 Prozent mehr Übernachtungen zählt Basel. Genf verzeichnet ein Plus von 5,9 Prozent, Freiburg ein Plus von 8,2 Prozent und das Wallis brilliert gar mit einem Anstieg von 17,3 Prozent.
Auch Bernard Perlin, Tourist aus dem französischen Cluse, ist im Walliser Leukerbad auf den Geschmack gekommen.
Seit zwei Jahren flimmern Werbespots aus der Schweiz vor den Hauptnachrichten, der besten Sendezeit, in die französischen Stuben. Witzige Clips, welche im Internet in unzähligen französischen Foren bereits die Runde gemacht haben.
Aber nicht nur Werbespots, auch die verbesserten Zugsverbindungen locken die Franzosen offenbar in die Schweiz. Seit 2007 gibt es dank TGV schnellere und häufigere Verbindungen nach Genf, Zürich und Basel.
Frankreich auf Platz 3
So kann denn auch der schwache Euro die Franzosen von einem Schweiz-Urlaub nicht mehr abhalten.
Während die Deutschen die Schweiz seit einem halben Jahr meiden, zieht es die französischen Nachbarn also ungebremst ins Franken-Land.
Frankreich ist auf der Überholspur. Das Land hat sich inzwischen direkt hinter Deutschland und Grossbritannien auf die Nummer drei des Schweizer Tourismusmarkts positioniert.
(sf/godc)







