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Bärenbold: «Zu grosser Druck auf Merz»

Freitag, 6. August 2010, 13:52 Uhr

Der Druck auf Bundesrat Hans-Rudolf Merz ist in den vergangenen Monaten zu gross geworden. Das sagt SF-Bundeshauskorrespondent Hans Bärenbold in der «Tagesschau». Die andauernde Kritik habe Wirkung gezeigt und seinen Rücktrittsplan beschleunigt. Laut Bärenbold könne Merz aber auch einige Erfolge vorweisen.

Merz' Erfolge in seinem Kerndossier

«Für die FDP könnte der Zeitpunkt des Rücktritts nicht besser gewählt sein», so Bärenbold weiter. Denn die Chancen der FDP, den zweiten Bundesratssitz zu halten, seien zurzeit ideal. «Nach den nächsten Wahlen könnte das ganz anders aussehen, falls die FDP wieder Wählerstimmer verlieren sollte.»

Keller-Sutter in der Pole-Position

Für die Merz-Nachfolge rechnet Bärenbold der FDP-Fraktionschefin Gaby Huber gute Aussenseiterchancen zu. Ein anderer Name stehe für ihn jedoch im Zentrum: Karin Keller-Sutter, die Finandirektorin von St.Gallen. Und auch Johann Schneider-Ammann dürfe sich berechtigte Hoffnungen auf den freiwerdenden Bundesratssitz machen.

(sf/widb)

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