Wirtschaft
Ärger mit Easyjet – Billigflieger lässt Passagiere stehen
Verspätungen, Annullierungen, schlechte Kommunikation. So die Vorwürfe, die sich die Fluggesellschaft Easyjet in den letzten Wochen anhören musste. Nun kritisiert auch der Flughafen Basel die Billigfluggesellschaft. Und stellt klare Forderungen.
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Easyjet ist die wichtigste Fluggesellschaft für den Euroairport Basel-Mulhouse. Doch sie entwickelt sich zum Sorgenkind. «Wir am Flughafen haben festgestellt, dass es vermehrt zu Annullierungen und Verspätungen gekommen ist, besonders nach Berlin und Düsseldorf. Deshalb ist die Flughafen-Direktion im Gespräch mit Easyjet», erklärt Flughafensprecherin Vivienne Gaskell gegenüber «10vor10».
Easyjet räumt Fehler ein
Viele Reisende sind wütend auf Easyjet. Bei Annullierungen und Verspätungen werden sie schlecht informiert, kaum betreut und allein gelassen. Bei Beat Dannenberger, Ombudsmann der Reisebranche, häufen sich die Proteste wütender Passagiere. In einem Fall sei ein Flug von Brüssel nach Basel annulliert worden. «Gemäss EU-Regelung wären 250 Euro geschuldet, das Geld ist nie geflossen», so Dannenberger.
Easyjet kennt diese Vorwürfe und räumt ein: «Wir hatten Verspätungen und Annullierungen. Wir sind damit nicht zufrieden. Darum haben wir eine ausserordentliche Massnahme ergriffen. Man sieht den Erfolg jetzt: ein Prozent Annullierungen letzte Woche», so Thomas Haagensen von Easyjet.
Doch damit gibt sich der Flughafen Basel nicht zufrieden. Easyjet konnte die Flughafen-Betreiber bisher nicht überzeugen, dass der Betrieb stabiler ist und es keine Ausfälle mehr gibt.
Auch Gründer und Hauptaktionär ist unzufrieden
Häufig kritisiert wird auch der Kundendienst von Easyjet. Die Kunden fühlen sich allein gelassen. Dies will Easyjet nun ändern. «Seit dem Anfang des Jahres haben wir vier Mal mehr Angestellte in unserem Customer Service, fast tausend Leute. Wir haben sehr viel investiert», erklärt Haagensen weiter.
Doch Easyjet hat nicht nur Probleme mit Kunden und Flughäfen, auch Gründer und Hauptaktionär Stelios Haji-Ioannou ist unzufrieden. Er drohte kürzlich, wenn Easyjet nicht innert drei Monaten pünktlicher werde, werde er der Fluggesellschaft die Rechte an der Marke Easy entziehen.
(sf/sprm)
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A. Ka, Iraq
)
(an.ka
Verfasst am: 6.8.2010 14:06
Glück gehabt
Bis jetzt habe ich offenbar immer Glück gehabt,... mehr
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D. H., New York
)
(Soriak
Verfasst am: 6.8.2010 13:31
Optionen sind gut
Wer betreut werden will, kann den Flug im... mehr
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U. Huber, Friedrichshafen
)
(ss8002
Verfasst am: 6.8.2010 11:46
Hallo Schlaumeier
der Preis einer Ware richtet sich danach was der... [1] mehr
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