Schweiz
Hacker-Angriff auf das iPhone ist vielleicht erst der Anfang
Angreifer können problemlos die Kontrolle von iPhone und iPad übernehmen und auf private Daten zugreifen: Diese erste Warnung von schweren Sicherheitslücken bei einem Smartphone kommt für Experten nicht überraschend. Denn die Internetprogramme der mobilen Geräte werden ständig umfangreicher – und weil immer mehr Menschen diese nutzen, auch interessanter für Angreifer.
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Dass Hacker sich an Mobiltelefonen versuchen, ist nichts Neues. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Angriffe; meist per SMS oder Bluetooth. Mit der rasanten Entwicklung vom einfachen Handy hin zum ausgewachsenen Smartphone mit Internetverbindung ist auch das Risiko von Angriffen gestiegen. Denn Smartphones ähneln häufig Computern, auf denen Programme installiert werden können – nützliche, aber auch schädliche.
Nun sind mit Apples Kassenschlager iPhone zum ersten Mal zwei kritische Sicherheitslücken bei einem Smartphone entdeckt worden. Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt davor, dass kriminelle Angreifer problemlos die Kontrolle über das iPhone übernehmen können.
Betroffen seien auch der Tablet-PC iPad und der Musikspieler iPod touch. Schon das einfache Surfen im Internet oder das Öffnen eines PDF-Dokuments reiche aus, die Geräte mit einem schädlichen Programm zu infizieren.
Das es sich hierbei um ein neues Phänomen handelt, bestätigt auch Max Klaus, der stellvertretende Leiter der Schweizer Melde- und Analysestelle Informationssicherung («MELANI»), gegenüber «10vor10». «Eine solche Warnung konkret für ein Smartphone gab es in dieser Art noch nie.»
Eine Überraschung sei dies jedoch nicht. «Generell sollte man mit Handys vorsichtig sein, wenn man ins Internet geht». Da sei eher grössere Vorsicht geboten als bei Computern, die mit Virenschutz und Firewalls ausgerüstet sind.
Auch Guido Berger, IT-Experte bei Schweizer Radio DRS, ist nicht überrascht über die Sicherheitslücke beim iPhone-Betriebssystem. «Das musste mal passieren», sagte Berger. Der Angriff erfolge über den Internetbrowser, wo auch beim Computer häufig Sicherheitslücken auftauchten und deshalb auch häufig Ziel von Hackern sei. «Es war deshalb nur eine Frage der Zeit, bis das auch bei Smartphones passiert.»
Hinzu komme, dass immer mehr Leute Smartphones nutzen. «Wer einen Angriff plant, überlegt sich, wie er möglichst viele Leute erreichen kann», sagte Berger weiter. «Je mehr Leute ein bestimmtes Gerät haben, desto interessanter ist es herauszufinden, ob man ein solches Gerät angreifen kann».
Nicht nur Apples iPhone ist deshalb immer mehr im Visier von Hackern. Solche oder ähnliche Lücken können bei jedem Handyhersteller auftreten, sind sich Guido Berger und Max Klaus einig.
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I. Weiss, Bünzen
)
(Biedermann_58
Verfasst am: 6.8.2010 11:08
Nicht ganz so einfach.
So einfach wie Sie das hinstellen ist es nun auch... mehr
Zustimmen — 9 Leser sind auch dieser Meinung.
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J. Lorber, Zürich
)
(JeffLorber
Verfasst am: 6.8.2010 8:04
Achtung, jetzt kommen die Wichtigtuer
Wie wäre es mit einer Anleitung zum Hacken? Die... mehr
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