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Jetzt wird das Ölleck mit Zement abgedichtet
Die Operation «Static Kill» im Golf von Mexiko ist in die nächste Phase getreten: BP hat damit begonnen, die Ölquelle am Meeresboden zu versiegeln. Über Rohrleitungen wurde von Schiffen aus Zement in das Bohrloch in rund 1600 Metern Tiefe gepumpt.
- SF Wissen: Umweltkatastrophen
- 04.08.10: Öl-Leck: «Kritischste Phase überstanden»
- 04.08.10: BP: Leckes Bohrloch ist verschlossen
- 03.08.10: Neuer Versuch am Golf von Mexiko: «Static Kill» hat begonnen
- 03.08.10: BP-Unfall: 780 Millionen Liter Rohöl im Meer
- 02.08.10: BP beginnt mit endgültiger Ölleck-Abdichtung
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Zuvor war das Leck bereits mit Spezialschlamm abgedichtet worden. Durch einen in den vergangenen Wochen gebohrten Entlastungskanal wird nun direkt oberhalb des Ölreservoirs Zement in den alten Bohrkanal gepumpt. So soll die Quelle endgültig verschlossen werden.
Für den Fall, dass dies nicht funktionieren sollte, wurde ein zweiter Entlastungskanal angelegt, der allerdings noch nicht fertig ist.
Die Ölkatastrophe im Zeitraffer
Vor mehr als drei Monaten explodierte die Bohrinsel «Deepwater Horizon», seitdem kämpfen tausende Menschen gegen die Ölpest im Golf von Mexiko. Mehr...
Das Bohrloch war am 15. Juli mit einer riesigen Kappe provisorisch verschlossen worden. Bis dahin flossen nach jüngsten Schätzungen rund 780 Millionen Liter Rohöl ins Meer. Fast drei Viertel des ausgelaufenen Öl ist nach Angaben von Wissenschaftlern bereits verschwunden, also entweder abgeschöpft, abgefackelt, mit chemischen Mitteln oder auf natürliche Weise aufgelöst.
Der Rest befinde sich grösstenteils unter der Wasseroberfläche und stelle eine Gefahr für das Leben im Meer oder an der Küste dar, sagte die Leiterin der US-Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA), Jane Lubchenco.
Live-Bilder von den Arbeiten am Bohrloch
Der Öl-Konzern BP zeigt live über mehrere Webcams, wie am versiegelten Bohrloch am Golf von Mexiko gearbeitet wird. ...
Folgen während Jahrzehnten
Grund zur Entwarnung bei der grössten Ölpest aller Zeiten gibt es also weiter nicht: Nach wie vor befindet sich laut NOAA noch immer viermal so viel Öl im Golf von Mexiko, wie 1989 aus dem versunkenen Tanker Exxon Valdez vor Alaska auslief.
Lubchenco zufolge wird sich die Ölpest noch Jahrzehnte lang auf die Tierwelt auswirken. Als Beispiel führte sie den Blauflossen-Thunfisch an, der sich gerade in der Brutzeit befinde.
Vermutlich seien Eier und Larven, die der Ölpest ausgesetzt seien, zerstört oder stark beschädigt worden, sagte die NOAA-Leiterin in Washington.
(sda/horm)
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F. Tanner
Verfasst am: 5.8.2010 23:56
Schuld?
Für mich sind alle die Erdölprodukte... [1] mehr
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B. Froehlich, Petra / Lesbos
)
(B.Froehlich
Verfasst am: 5.8.2010 12:45
Man haelt uns fuer bloed
Das sollen wir glauben, jetzt, so schnell ! Ein... mehr
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N. Wolf, Brig
)
(NoraWolf
Verfasst am: 5.8.2010 10:46
denke auch, dass etwas nicht stimmt
Es ging einfach zu lange, wie R.Schmid schrieb.... [1] mehr
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