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Swisscom leidet unter Fastweb-Rechtsstreit

Mittwoch, 4. August 2010, 9:01 Uhr

Der Telekomanbieter Swisscom hat im ersten Halbjahr 2010 stabile Geschäfte verzeichnet. Der Umsatz stieg leicht um 0,5 Prozent auf 5,95 Mrd. Franken. Der Gewinn sank aber unter anderem wegen der Rechtsprobleme der Tochtergesellschaft Fastweb um 14,4 Prozent. Unter dem Strich verdiente der grösste Schweizer Telekomanbieter noch 873 Mio. Franken.

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Carsten Schloter zum TV-Geschäft

Die italienische Tochtergesellschaft Fastweb nahm, wie bereits bekannt, wegen des laufenden Mehrwerwertsteuerverfahrens in Italien Rückstellungen in Höhe von 70 Mio. Euro vor.

Carsten Schloter - Konzernchef Swisscom - zur Tochtergesellschaft Fastweb

Der Gewinn von Swisscom sank zudem wegen höherer Abschreibungen und Währungseffekte, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Betriebsergebnis (EBITDA) schrumpfte gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent auf 2,29 Mrd. Franken. Bereinigt um die erwähnten Sonderffekte stieg das EBITDA um 2,8 Prozent.

«Swisscom TV» im Aufschwung

Den höheren Umsatz führt Swisscom auf die konjunkturelle Erholung, Firmenkäufe von Swisscom IT Services im 2009 sowie das Wachstum im Mobilfunk sowie bei den Bündelungsangeboten zurück.

Carsten Schloter zum Geschäftsgang

Telefonkonferenz abgebrochen

Auch der Telekomanbieter Swisscom ist nicht vor technischen Problemen gefeit. Am Vormittag wurde eine Telefonkonferenz für Analysten und Journalisten aus technischen Gründen abgebrochen. Die Konferenz wurde am Mittag wiederholt.

Neben dem Mobilfunk (+4 Prozent) verzeichnete Swisscom besonders im TV-Geschäft (Pay-TV) ein starkes Wachstum (+92 Prozent). Die Zahl der Internet-Breitbandanschlüsse der Swisscom sank leicht um 0,6 Prozent.

Swisscom hat immer mehr TV-Kunden

(sda/horm)

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