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International

Jörg Haider: Stammen mysteriöse Millionen aus Libyen und Irak?

Annik Ott
Mittwoch, 4. August 2010, 12:30 Uhr

Die angeblichen Millionen-Konten des verstorbenen österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider sollen mit Geld von Muammar Ghadhafi und Saddam Hussein gefüllt sein. Das steht laut Medienberichten im Tagebuch eines Vertrauten Haiders.

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Bild Zwei Bilder, die jeweils zwei Männer zeigen, die miteinander reden.
Jörg Haider hat sowohl Saddam Hussein (2002, Bild oben) als auch Ghadhafi (2000, Bild unten) getroffen. Reuters, Keystone

Beim Vertrauten handelt es sich um FPÖ-Politiker Walter Meischberger. In seinen privaten Aufzeichnungen steht laut dem Wochenmagazin «Falter», der libysche Machthaber Ghadhafi habe Haiders damalig Partei FPÖ mit rund 45 Millionen Euro begünstigt. Weitere Millionen sollen vom ehemaligen irakischen Diktator Hussein stammen.

«Falter» berichtet weiter, der ehemalige Protokollchef Haiders, Franz Koloini, habe «die Sache mit dem Saddam-Geld» bestätigt. Im Tagebuch Meischbergers stehe, Koloini und andere hätten die «über zehn Millionen Euro, wahrscheinlich 15 Millionen» aus dem Irak «heimgebracht».

Noch gibt es keine konkreten Beweise woher die Gelder stammen

Noch immer handelt es sich bei den Berichten rund um die angeblichen Millionenflüsse in Richtung des ehemaligen Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider nur um Gerüchte. Ob die Haider-Millionen tatsächlich existieren, ist noch immer unklar.

Meischberger spielt Bedeutung herunten

Die Staatsanwaltschaft in Wien bestätigt nur, dass das Tagebuch existiert. Es wurden im Februar im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren beschlagnahmt. Zu den in den Medien veröffentlichten Details nimmt die Staatsanwaltschaft nicht Stellung.

Zu Wort gemeldet hat sich auch Meischberger. Der ehemalige Haider-Intimus nennt das Tagebuch im Gespräch mit der «Presse» blosses «Aufarbeitungsinstrument». Es sei als Gedächtnisstütze für die Einvernahme bei den Behörden gedacht gewesen.

Weggefährten bleiben Haider treu

Auch für Haiders politische Weggefährten ist weiterhin klar, dass an den Gerüchten nichts dran ist. «Alles, was es aufzuklären gibt, gilt es aufzuklären. Wenn was übrig bleibt, wird sich die Justiz damit beschäftigen. Ich bin aber davon überzeugt, dass hier nichts ist, was illegal passiert ist», sagt Uwe Scheuch, Chef der Freiheitlichen Partei in Kärten.

«Mythos Haider» ist angekratzt

Ob Jörg Haider tatsächlich Millionen auf geheimen Konten hatte oder nicht: Für den österreichischen Politikwisschafter Peter Filzmaier ist klar, dass die Geschichte den strahlenden Mythos des Politikers erblassen lässt. Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Kommentare aktiv...

P. Zünd, Zürich
(Seneca1986 Mann)
Verfasst am: 4.8.2010 23:04

Man

soll über die Toten nicht so abschätzig... mehr

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X. Perte, Höngg
(Taylor Mann)
Verfasst am: 4.8.2010 20:26

Muslim Haider!

Offenbar sollte Haider mit dem Geld in... mehr

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G. Bossert, Safenwil
(GaBo Frau)
Verfasst am: 4.8.2010 20:10

CHEF der FREIHEITLICHEN PARTEI,

WIE frei sich das auch aussprechen lässt...meint... mehr

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