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Irak: Dutzende Tote bei Anschlagsserie
Einen knappen Monat vor dem geplanten Abzug der US-Kampftruppen aus dem Irak reisst die Gewalt in dem Land nicht ab. In der Stadt Kut, 170 Kilometer südöstlich von Bagdad, wurden mindestens 33 Menschen getötet, als nacheinander zwei Autobomben explodierten. 85 weitere Passanten wurden verletzt. Weitere Opfer gab es in anderen Landesteilen.
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Laut Polizei detonierten die beiden Bomben zeitgleich im Geschäftsviertel der Stadt. Sie waren in zwei im Abstand von etwa zehn Metern geparkten Autos versteckt.
Durch die Wucht der Detonation gingen zahlreiche Scheiben zu Bruch, mehrere Fahrzeuge wurden zerstört. Die Strassen waren blutüberströmt.
Sicherheitskräfte im Visier
Andere Gewalttaten richteten sich gegen Sicherheitskräfte. In der nordirakischen Grossstadt Mossul starben bei zwei Anschlägen 9 Menschen. 15 weitere wurden nach Angaben der Polizei verletzt, als ein Sprengkörper und eine Autobombe explodierten.
Ziel der Anschläge waren ein Polizei- und ein Armeefahrzeug. Unter den Opfern waren auch unbeteiligte Zivilisten.
Kontrollpunkt unter Feuer
In der Hauptstadt Bagdad starben 5 Polizisten, als Bewaffnete das Feuer auf ihren Kontrollpunkt eröffneten.
US-Präsident Barack Obama hatte am Montag bekräftigt, dass der Abzug aller US-Kampftruppen aus dem Irak bis Ende August nach Plan verlaufe. Er betonte zugleich, dass sich die Amerikaner auf weitere Opfer gefasst machen müssten:
Nach dem Abzug sollen noch 50'000 USSoldaten im Irak bleiben, um die lokalen Sicherheitskräfte auszubilden und bei der Terrorbekämpfung zu unterstützen.
(agenturen/halp)
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