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BP: Leckes Bohrloch ist verschlossen
Mehr als drei Monate nach der Bohrinsel-Explosion im Golf von Mexiko hat der britische Energiekonzern BP offenbar erfolgreich das lecke Bohrloch verschlossen. Der «static kill» genannte Einsatz habe das «gewünschte Ergebnis» erbracht, teilte BP mit.
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Der Konzern hatte am Dienstag damit begonnen, acht Stunden lang Spezialschlamm von einem Schiff aus in das Bohrloch zu pumpen. Der Druck in der Quelle sei durch das Einpumpen deutlich gesunken, sagte der Leiter der Operation, Bobby Bolton. Dies sei ein gutes Zeichen.
Livestream: Das Bohrloch
Auf der Internetseite des Erdölkonzerns BP kann die Operation «Static Kill» zur Schliessung des Bohrlochs live mitverfolgt werden.
Für den Fall, dass der «Static Kill» nicht erfolgreich sein sollte, arbeitet BP weiter an zwei Entlastungsbohrungen. Der Sonderbeauftragte der US-Regierung für die Umweltkatastrophe, Thad Allen, stellte klar, dass er auf einem Verschluss der Quelle an zwei Stellen festhalte. «Ich bin der nationale Befehlshaber in dieser Angelegenheit und so wie beschrieben wird es auch gemacht.»
Er sagte, die 5,5 Kilometer lange Entlastungsbohrung, an der BP seit drei Monaten arbeite, werde für einen Verschluss in grösserer Tiefe («bottom kill») benötigt. Dabei werden Schlamm und Zement gut vier Kilometer unterhalb des Meeresgrundes in den Felsboden eingespritzt. «Darüber sollte es keine Unklarheit geben», sagte Allen.
Die Ölkatastrophe im Zeitraffer
Vor mehr als drei Monaten explodierte die Bohrinsel «Deepwater Horizon», seitdem kämpfen tausende Menschen gegen die Ölpest im Golf von Mexiko. >mehr...
780 Millionen Liter Rohöl ausgelaufen
Mit dem «bottom kill» will BP Mitte August beginnen. Nach der Explosion der BP-Ölbohrplattform «Deepwater Horizon» am 20. April waren aus dem lecken Bohrloch nach US-Regierungsangaben rund 780 Millionen Liter (4,9 Millionen Barrel) Rohöl ausgelaufen. Damit ist die Katastrophe der grösste Ölunfall aller Zeiten.
75 Prozent des Öls beseitigt
Eine Beraterin von US-Präsident Barack Obama erklärte, insgesamt seien mittlerweile 75 Prozent des ausgetretenen Öls beseitigt worden. Ein Teil sei an der Oberfläche abgeschöpft oder verbrannt worden, ein anderer Teil sei verdunstet oder von Wind und Wellen in winzige Partikel zerlegt worden, erklärte die Energie-Expertin Carol Browner im amerikanischen Frühstücksfernsehen.
(sda/widb)
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W. Interessierts, Chur
)
(mastercivil
Verfasst am: 4.8.2010 17:31
Uns wird allen was vorgemacht
Ich denke nicht dass es wirklich schon... mehr
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N. Wolf, Brig
)
(NoraWolf
Verfasst am: 4.8.2010 11:17
Endlich..
Mal wieder eine Guten Nachricht. Hoffe, das... mehr
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