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Hatte Haider geheime Konten?

Samstag, 31. Juli 2010, 18:51 Uhr

Jörg Haider soll gemäss dem Nachrichtenmagazin «profil» Millionenbeträge in Liechtenstein versteckt haben. Der österreichische Rechtspopulist war 2008 tödlich verunglückt.

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Ermittler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sind im Zuge von Nachforschungen zum Kauf der Kärntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die Bayerische Landesbank 2007 auf Briefkastenfirmen im Fürstentum gestossen, die Haider zuzurechnen seien. Dies berichtet das österreichische Nachrichtenmagazin heute in seiner Online-Ausgabe.

Zugriff auf 45 Millionen Euro

Über die Zweckgesellschaften, die von liechtensteinischen Treuhändern eingerichtet worden waren, hatte Haider laut «profil» zeitweise Zugriff auf 45 Millionen Euro. Aktuell seien wohl nur noch fünf Millionen Euro verfügbar. Unter Berufung auf Haiders Umfeld schreibt das Magazin, der Politiker habe bereits 2004 über den Verlust von Millionen geklagt, die ein Vertrauter bei Spekulationsgeschäften in den Sand gesetzt habe.

Haiders ehemaliger Pressesprecher Stefan Petzner will den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Ihm erschienen die genannten Summen aber unrealistisch. «Ich glaube, dass eventuell Schilling mit Euro verwechselt wurden», zitierte APA Haiders ehemaligen Sprecher. Auch die Witwe des Politikers, Claudia Haider, sagte der APA, sie wisse nichts von der Angelegenheit.

In den Ermittlungen zum Verkauf der Kärntner HGGA wird auch Haiders Rolle untersucht, weil er damals Landeshauptmann (Ministerpräsident) des Bundeslands Kärnten war. Bis zu seinem Unfalltod 2008 war Haider ausserdem Parteichef des Bündnisses Zukunft Österreich (BZÖ), das er nach seinem Bruch mit der Freiheitlichen Partei (FPÖ) gegründet hatte.

(apn/riks)

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W. Kathriner, Sarnen
(A. Mann)
Verfasst am: 1.8.2010 2:19

nun

Früher gab es in Afrika, Sizilien usw. immer... mehr

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