International
Chávez lässt Streit mit Kolumbien weiter eskalieren
Im Konflikt zwischen Venezuela und Kolumbien hat der venezolanische Staatschef Hugo Chávez die Spannungen verschärft und Truppen an die Grenze verlegt. Als Grund nannte er eine «Kriegsbedrohung», die von Kolumbien ausgehe. Wohin und wie viele Soldaten entsandt wurden, sagte der Präsident nicht.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Venezuela werde im Falle eines Angriffes seine Souveränität verteidigen, sagte Chávez in einem Telefoninterview eines staatlichen Fernsehsenders. «Wir wollen niemanden verletzten. Wir wollen die Bevölkerung nicht in Alarm versetzen.»
Zugleich erklärte er, Venezuelas Aussenminister sei bereit, seinen neuen kolumbianischen Amtskollegen zu treffen und zu versuchen, die abgebrochenen Beziehungen zwischen beiden Staaten wieder aufzunehmen. Am 7. August wird die neue kolumbianische Regierung von Präsident Juan Manuel Santos ihre Amtsgeschäfte aufnehmen.

Farc-Rebellen bereit für Gespräche
Die kolumbianischen Farc-Rebellen haben dem gewählten Präsidenten Juan Manuel Santos Gespräche über ein Ende des vor 46 Jahren begonnenen bewaffneten Kampfes angeboten.
Als eine Bedingung nannte Farc-Chef «Alfonso Cano», dass es bei den Gesprächen um eine «gerechte Gesellschaftsordnung unter sozialistischem Vorzeichen» gehe.
Kolumbien und Venezuela liegen seit langem im Streit. Vor gut einer Woche war der Konflikt eskaliert: Chávezbrach die Beziehungen zum Nachbarland ab und ordnete für das Grenzgebiet höchste Alarmbereitschaft an.
Er hatte erklärt, Kolumbien bereite einen Militärschlag vor. Das hatte Kolumbien zurückgewiesen. Hintergrund ist der Vorwurf Kolumbiens, Venezuela gewähre 1500 Farc-Rebellen Unterschlupf auf seinem Staatsgebiet.
(agenturen/fref)
Meldungen im Tagesverlauf
- 38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
- UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
- 3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
- Gespräche über Nacht: Einigung in Athen in Sicht
- Barça steht im Cup-Finale, Juve schlägt Milan
- US-Steuerstreit: UBS gab Daten von Konkurrenten weiter
- Gladbach und Bayern im Cup-Halbfinal
- Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW
- Kältewelle und Sturm: Der Winter zeigt sich von der erbarmungslosen Seite
- US-Senator macht mit Steuergesetz Druck auf die Schweiz
- Antarktis: Russen bohren Rekord-Loch zu Riesensee
- AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
- Capello tritt als Englands Nati-Trainer zurück
- «Seegfrörni»: Erste Eisflächen für Schlittschuhläufer freigegeben
- Morden in Syrien geht weiter – Homs unter Raketenbeschuss
- Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen


Kältewelle und Sturm: Der Winter zeigt sich von der erbarmungslosen Seite
Gespräche über Nacht: Einigung in Athen in Sicht
US-Senator macht mit Steuergesetz Druck auf die Schweiz
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
Kein Käse: Schweizer Produkte trotz Frankenstärke beliebt
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
Klirrender Frost krallt sich in ganz Europa fest
Russland unterstützt Assad – Lawrow gefeiert
Hersteller will Preis für Gripen senken
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Der Schweiz droht der Verkehrsinfarkt
Morden in Syrien geht weiter – Homs unter Raketenbeschuss















S. Gaggo, Toffen
)
(bing12
Verfasst am: 1.8.2010 10:09
Linkes Krankes Gehirn.
Chávez ist der Inbegriff für ein linkes krankes... mehr
Zustimmen — 13 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 1 Leser ist anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
E. Anmerkender, Deutschland
)
(Anmerkender
Verfasst am: 31.7.2010 17:07
Chavez reagiert vermutlich vorsorglich,
um durch die Eskalation die Vorwürfe zum... mehr
Zustimmen — 5 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 2 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
R. Anderegg, Buchs
)
(karthago_77
Verfasst am: 31.7.2010 15:37
Bei diesen Südamerikanern wird noch schnell
von Krieg und Bedrohung gesprochen. Kolumbien hat... mehr
Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 1 Leser ist anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten