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Bootsführer: Hoffe, dass Verdacht entkräftet wird

Freitag, 30. Juli 2010, 15:38 Uhr

Der verdächtige Bootsführer hält eine Beteiligung an dem tragischen Bootsunglück vom 11. Juli auf dem Bielersee «für undenkbar». Dies schreibt er in einer Mitteilung, welche er über seinen Anwalt verbreiten liess. Im Folgenden die Erklärung im Wortlaut.

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«Ich war am späten Nachmittag des 11. Juli 2010 mit meinem Boot auf dem Bielersee unterwegs. Weder ich selbst noch die beiden anderen Personen auf dem Boot haben etwas Aussergewöhnliches festgestellt. Deshalb war und ist es für uns undenkbar, dass wir in den tragischen Unfall verwickelt sein könnten.

Schon am Dienstag, 13. Juli 2010 hat die Seepolizei mein Boot untersucht. Am Donnerstag, 15. Juli 2010 wurde ich von zwei Polizisten befragt. Ich habe die Polizisten sofort darüber orientiert, dass ich am späten Nachmittag des 11. Juli 2010 auf dem See war, und ich habe alle verlangten Auskünfte der Wahrheit entsprechend erteilt. Nachdem ich bereits von der Polizei kontaktiert worden war, bestand kein Anlass mehr, mich meinerseits (als Eigentümer eines Boots der gesuchten Marke) bei der Polizei zu melden.

Ich begrüsse es, dass mein Boot sichergestellt wurde. Es liegt in meinem Interesse, dass eine rasche Aufklärung erfolgt. Ich hoffe sehr, dass der Verdacht, welcher für meine Frau und für mich eine schwere Belastung darstellt, durch die technischen Untersuchungen am Boot entkräftet werden kann.

Unabhängig vom Ergebnis der weiteren Ermittlungen spreche ich der Familie und dem Verlobten des Opfers mein herzliches Beileid aus.»

(sda/schl)

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