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Luxusboot abtransportiert - Bisher mehrere hundert Hinweise

Donnerstag, 29. Juli 2010, 9:57 Uhr, Aktualisiert 12:11 Uhr

Im Fall des tödlichen Bootsunglücks vom Bielersee stehen die Ermittler möglicherweise vor einem Durchbruch. Am Dienstag hat die Seepolizei ein Luxusboot abtransportiert. Die Gerüchteküche brodelt. Allerdings: Es ist nicht das erste Schiff, welches zur Untersuchung abtransportiert worden ist. Die Polizei gibt sich bedeckt.

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Luxusboot abtransportiert - Bisher mehrere hundert Hinweise

Laut Augenzeugen hätten Schiffe der Seepolizei am Dienstagnachmittag vor einem Privathaus mit Seeanstoss zwischen dem Campingplatz Sutz und dem Hafen von Ipsach Halt gemacht, berichten «Blick» und «Bieler Tagblatt». Zwei Stunden später sei die Seepolizei wieder abgezogen – auf dem Abschleppkahn ein mit einer Blache zugedecktes Boot.

Bild «Blick»-Titelseite.
Amateuraufnahmen zeigen den Abtransport eines Schiffes. blick

Der Aktion waren offenbar diverse Hausdurchsuchungen vorausgegangen. Die Häuser mit Seeanstoss werden teilweise auch als Feriendomizil genutzt.

Mehrere hundert Hinweise aus der Bevölkerung

Eine Sprecherin der Kantonspolizei Bern gab auf Anfrage von «tagesschau.sf.tv» keine weiteren Einzelheiten bekannt. Sie bestätigte lediglich, dass es nicht das erste Schiff war, welches zur Untersuchung abtransportiert wurde. Dies könne allerdings auch banalere Gründe haben – etwa, wenn ein Schiff vor Ort nur schon aus technischen Gründen nicht untersucht werden könne.

Wie viele Schiffe bisher genau abtransportiert wurden, teilte die Polizei nicht mit. Auch zu Berichten über eine Befragung äusserte sich die Sprecherin nicht.

Bis jetzt sind bei der Kantonspolizei Bern mehrere hundert Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, wie die Sprecherin gegenüber «tagesschau.sf.tv» weiter sagte.

Wenige Tage nach dem Unfall war eine Sonderkommission eingesetzt worden, welche in dem Fall ermittelt.

Bootsfahrer flüchtet

Eine 24-jährige Frau und ihr Freund waren am 11. Juli an Bord eines gelben Gummiboots von der St. Petersinsel in Richtung Lüscherz gepaddelt, als sich ein Motorboot mit hoher Geschwindigkeit näherte. Trotz Rufen und Handzeichen änderte der Lenker seinen Kurs nicht.

Das Paar sprang ins Wasser, um sich zu retten. Die junge Frau wurde jedoch vom Boot erfasst und so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb. Das Motorboot fuhr ohne anzuhalten in Richtung Biel weiter.

(sf/schl)

Kommentare aktiv...

L. Kunz, Sallneck
(xylol Mann)
Verfasst am: 29.7.2010 15:34

komischer Artikel....

Null Informationsgehalt, nur BlaBla, als gäbe es... mehr

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