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Hanfbauer Rappaz im Hausarrest auf seinem Hof

Donnerstag, 29. Juli 2010, 15:33 Uhr

Der Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz ist zurück auf seinem Hof in Saxon, wo er seine Freiheitsstrafe vorläufig in Form von Hausarrest absitzen wird. In der Nacht auf Donnerstag war Rappaz vom Berner Inselspital nach Hause überführt worden.

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Hanfbauer Rappaz im Hausarrest auf seinem Hof

«Er ist heute Nacht angekommen», bestätigte Boris Ryser, ein Bekannter von Rappaz, eine Meldung des Radios suisse romande (RSR). Der Hanfbauer werde rund um die Uhr bewacht. Der gesamte Hof sei abgesperrt wie ein Gefängnis, sagte Ryser.

Bild Rappaz auf seinem Hof im Mai 2010.
Rappaz muss sich auf seinem Hof an strenge Regeln halten. keystone/archiv

Die Walliser Sicherheitsdirektorin Esther Waeber-Kalbermatten erlaubte den Hausarrest vergangene Woche.

Hausarrest als letzte Möglichkeit

Waeber-Kalbermatten hatte sich bei ihrem Entscheid auf das Urteil des Bundesgerichts gestützt. Dieses hatte verlangt, dass alle Massnahmen, die Rappaz am Leben erhalten, getroffen werden müssen.

Das Problem war nur, dass weder im Berner Inselspital noch sonst wo ein Arzt gefunden werden konnte, der Rappaz zwangsernährt hätte.

Sie hätte keine andere Wahl gehabt, sagte die Walliser Sicherheitsdirektorin.

Regeln wie im Gefängnis

Das Bundesgericht wird am 26. August über den vom Walliser Kantonsgericht abgelehnten Haftunterbruch für Rappaz befinden. Solange gilt der Hausarrest.

Rappaz muss sich daheim an Regeln wie im Gefängnis halten. Er wird rund um die Uhr bewacht, und er hat Anrecht auf einen einstündigen täglichen Spaziergang in einem eingeschränkten Perimeter. Angehörige dürfen ihn während höchstens 90 Minuten pro Woche besuchen. Bei Arztbesuchen wird er begleitet.

Im Gegensatz zum Haftunterbruch wird der Hausarrest an die Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten angerechnet, die Rappaz wegen Anbaus und Handels mit Hanf und weiteren Delikten verbüssen muss.

(sf/sda/godc)

Kommentare aktiv...

J. Lorber, Zürich
(JeffLorber Mann)
Verfasst am: 29.7.2010 21:19

Ich gehe mal davon aus

dass hier niemand wirklich einer Person den Tod... [1]  mehr

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D. Engler, Sevelen

Verfasst am: 29.7.2010 21:12

Die schweizer Justiz ist schlicht und einfach eine Schande!!!

Wahrscheinlich baut er unterdessen im Wohnzimmer... mehr

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P. Salzmann

Verfasst am: 29.7.2010 21:02

Voll bescheuert

Ist ja ein Riesenaufwand für einen so wahnsinnig... mehr

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