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International

Millionen Chinesen zeitweise ohne Trinkwasser

Donnerstag, 29. Juli 2010, 7:01 Uhr, Aktualisiert 11:39 Uhr

Nach der Verseuchung des Songhua-Flusses mit grossen Mengen Chemikalien ist die Trinkwasserversorgung für 4,3 Millionen Einwohner der Stadt Jilin in Nordost-China zeitweise unterbrochen worden.

Tausende Fässer mit Chemikalien waren von einer Flutwelle in den Fluss Songhua gespült worden. Die 3000 Behälter aus Chemie-Fabriken enthielten insgesamt fünf Tonnen brennbare Flüssigkeit beziehungsweise industrielle Lösungsmittel.

Bild Blaue Fässer in einem Fluss.
Tausende Fässer mit Chemikalien waren in den Fluss gespült worden. reuters

Die offizielle Nachrichtenagentur Xinhua zitierte Vertreter des städtischen Wasserunternehmens, dass die Versorgung nach 24 Stunden wieder aufgenommen worden sei. Es seien 200 Helfer im Einsatz, um die Behälter aus dem Fluss zu entfernen.

Chemikalien ausgeflossen?

Zuvor hätten Tests ergeben, dass im Fluss keine Chemikalien seien. Andere Medien liessen allerdings Augenzeugen zu Wort kommen, die sagten, dass aus einigen Fässern eine weisse Flüssigkeit sickerte und Gas ausströmte. Die Wasserversorgung war am frühen Mittwochnachmittag gestoppt worden.

Bei Überflutungen und Erdrutschen kamen seit April mindestens 928 Menschen in China ums Leben, mehr als 470 wurden noch vermisst. Die Wassermassen zerstörten 875'000 Häuser, fast zehn Millionen Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

(sda/weis)

Kommentare aktiv...

A. Schweigler, Truttikon
(mycky Mann)
Verfasst am: 29.7.2010 16:37

Firmen aus Europa wandern aus nach Osten.

Bei solchen ausmassen kann man sich gut... mehr

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I. Weiss, Bünzen
(Biedermann_58 Mann)
Verfasst am: 29.7.2010 13:35

Kein Problem.

Wie Frau Candrian richtig anmerkt: UNO anrufen... mehr

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G. Bossert, Safenwil
(GaBo Frau)
Verfasst am: 29.7.2010 13:16

NEIN; ALLES KEIN PROBLEM!

NOCH haben wir etablierten CH Wohlstandsbürger... mehr

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