Schweiz
Illegaler Medikamentenhandel nimmt rasant zu
Swissmedic schlägt Alarm: Der Schweizer Zoll hat letztes Jahr 75 Prozent mehr illegale Medikamentenlieferungen abgefangen als noch 2008. Immer mehr mischen dabei Kriminelle mit, die statt mit Drogen nun mit Medikamente handeln.
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Der Handel mit gefälschten Medikamenten ist ein riesiges Geschäft. Immer öfter konfisziert der Schweizer Zoll illegal hergestellte Medikamente, wie Schweizer Radio DRS berichtet. Und das, obwohl bekannt ist, dass die Einnahme solcher Substanzen gesundheitsgefährdend sein kann.
Drogen- und Medikamentenhandel vermischt sich
Vom Geschäft mit den illegalen Medikamenten schneiden sich inzwischen Kriminelle aus dem illegalen Drogenhandel ein schönes Stück ab.
Dies sei ein Trend, der weltweit festgestellt werde, bestätigte der Sprecher des Schweizerischen Heilmittelinstituts (Swissmedic), Joachim Gross, gegenüber der «Tagesschau»: «Wir gehen davon aus, dass 50 Prozent aller illegalen Medikamente, die in die Schweiz kommen, Fälschungen sind.»
Gefährliches Spiel mit der Gesundheit
Man könne bei den Fälschungen nicht wissen, was diese anrichten. Wenn man Glück habe, bekomme eine Zuckerpille - wenn man Pech habe, könne schlimmeres geschehen.
In Schlankheitsmitteln zum Beispiel wurde schon Quecksilber gefunden. Swissmedic warnt denn auch: Im schlimmsten Fall und bei längerer Einnahme können diese Medikamente sogar zum Tod führen.
Dazu komme, so Gross, dass die Strafen, die für die Fälschung von Medikamenten drohen, viel kleiner seien als für die Produktion und den Handel mit herkömmlichen Drogen. Er sei jedoch skeptisch, ob man das Problem mit höheren Strafen in den Griff bekomme.
Dabei nimmt der illegale Import von Arzneimitteln in die Schweiz rasant zu: Gegenüber 2008 wurden im vergangenen Jahr 75 Prozent mehr illegale Medikamente konfisziert.
Immer mehr Lieferungen aus Indien
Die Medikamente stammen etwa zu einem Drittel aus Westeuropa, aus Deutschland, England oder Griechenland - vor allem aber - zu mittlerweile 45 Prozent - aus Indien. «Dort kann man in Hinterhöfen sehr leicht diese Medikamente herstellen, ohne jegliche Kontrolle», sagte Gross.
Der Anstieg solcher Medikamente in der Schweiz sieht Gross darin begründet, dass viele Leute Medikamente über das Internet bestellen und gar nicht wüssten, dass dies illegal ist.
In der Schweiz gekauft werden in erster Linie Pillen zur Erektionsförderung und zum Schlankmachen. Vielen ist es peinlich, solche Produkte in der Apotheke zu kaufen, sie weichen deshalb und aus preislichen Gründen ins Internet aus.
(drs/pet/vbuc)
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P. noob, Fuqing
)
(noob
Verfasst am: 29.7.2010 14:55
Quecksilber?
ist doch klar, das kommt nur vom Farbspray mit... mehr
Zustimmen — 1 Leser ist auch dieser Meinung.
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P. noob, Fuqing
)
(noob
Verfasst am: 29.7.2010 14:21
Ich wuerde befuerworten,
wenn Medi's kuenftig nicht mehr zwischen... mehr
Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
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O. toneatti, bern
)
(olgar
Verfasst am: 29.7.2010 11:32
Wenn Männer vielleicht die falsche
Viagra-Mischung erhalten, bekommem sie dann... mehr
Zustimmen — 4 Leser sind auch dieser Meinung.
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