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Affäre Bettencourt: L'Oréal-Erbin erinnert sich nur lückenhaft
Das Verhör der französischen L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt, die im Zentrum eines Steuer- und Spendenskandals steht, hat nach Aussagen ihres Anwalts keine neuen Erkenntnisse gebracht.
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«Es ging um Erinnerungen, die sehr weit zurück reichen. Sie hat nicht mehr alle Details im Kopf», sagte ihr Anwalt Georges Kiejman der Zeitung «Le Figaro».
Zu den Vorwürfen der illegalen Parteienfinanzierung habe sie sich bei dem etwa zwei Stunden dauernden Verhör ausserdem nicht geäussert, erklärte Kiejman.
Zudem habe er den Ermittlern ein ärztliches Gutachten gegeben, nach dem die 87-Jährige zu 99,8 Prozent taub sei, sagte Kiejman weiter. Unklar blieb, ob es bei der Verständigung zwischen Polizei und Bettencourt aufgrund ihrer Hörschwierigkeiten zu Problemen gekommen war. Ihr Anwalt war bei dem Verhör jedenfalls nicht anwesend.
Ominöse Dokumente und Beschuldigungen
Nach Angaben der Zeitung tauchte unterdessen ein Papier auf, nach dem Bettencourt ihrer Ex-Buchhalterin Claire Thibout zwei Wohnungen hatte vermachen wollen. Diese habe sie jedoch nie bekommen.
Thibouts Anwalt vermutet, dass es sich um ein gefälschtes Dokument handelt, das die Glaubwürdigkeit seiner Mandantin in Mitleidenschaft ziehen soll. Die Aussagen der Ex-Buchhalterin hatten die Affäre ins Rollen gebracht.
Sie korrigierte sie später teilweise, blieb aber dabei, dass der heutige Arbeitsminister Eric Woerth 150'000 Euro für den Wahlkampf von Nicolas Sarkozy in Empfang nahm. Woerth bestreitet dies.
(sda/kokb)
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R. Reinhard, Basel
)
(Penner
Verfasst am: 27.7.2010 20:33
Listig!
Die Milliardärin Liliane Bettencourt könne sich... mehr
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