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20 Tote, 500 Verletzte: Wut und Trauer in Duisburg
Einen Tag nach der Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg hat die Suche nach den Schuldigen an der Tragödie begonnen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung. In die Trauer mischen sich nun Vorwürfe und Wut – auch gegen den Bürgermeister. Die Tragödie hat 20 Todesopfer gefordert.
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Eine 21-jährige Deutsche erlag inzwischen ihren Verletzungen. Mehr als 500 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Zahl der Opfer ist damit deutlich höher als zunächst angenommen. 43 Menschen befänden sich noch im Spital, sagte Staatsanwalt Rolf Haferkamp.
Die Duisburger sind geschockt. Die Menge der niedergelegten Blumen, brennenden Kerzen und Devotionalien zeugt von der Ergriffenheit einer ganzen Stadt. Auch der Bürgermeister Adolf Sauerland will mit ihnen trauern und besuchte den Unglückstunnel.
«Kohle kassieren und gehen»
Doch davon waren die Menschen nicht begeistert. Er wurde ausgebuht, beschimpft, ein Mann habe ihn mit Abfall beworfen, berichtete die «Bild»-Zeitung. Grund für die Empörung: Dem Politiker wird vorgeworfen, in Sachen Sicherheit Eingeständnisse gemacht zu haben, damit der Event überhaupt im Ruhrgebiet stattfinden konnte.
Duisburg wird noch viele Tage Trauerarbeit leisten. Es werde laut Staatsanwaltschaft Wochen, wenn nicht Monate dauern, bis die Umstände und die Schuldfrage restlos geklärt seien.
Trauerfeier am Samstag
Mit einer zentralen Trauerfeier in Duisburg wird am Samstag der Opfer der Loveparade gedacht. Einzelheiten seien noch unklar, hiess es beim evangelischen Landeskirchenamt in Düsseldorf, das die Gedenkveranstaltung organisiert. Die Stadt Duisburg plant eigenen Angaben zufolge keine Trauerfeier.
Aufwändige Aufklärungsarbeit
Es müssen viele Zeugen befragt werden, die zuerst ausfindig gemacht werden müssen. «Wir werten auch Fotos und Videos aus», sagt Staatsanwalt Rolf Haferkamp. Zudem würden zahlreiche Unterlagen überprüft. Die Staatsanwaltschaft hat unterdessen das Sicherheitskonzept der Veranstalter und der Stadt beschlagnahmt.
Bei aller Trauer spürt man in Duisburg auch die Wut. Die Menschen klagen die Organisatoren und die Stadt an. Schlimmer noch: Als Duisburger müsse man sich heute schämen.
In Nordrhein-Westfalen wurde die Trauerbeflaggung für öffentliche Gebäude angeordnet. Es wird eine offizielle Trauerfeier geben. Deren Termin steht noch nicht fest.
(agenturen/rucf)
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A. Remark, Überlingen
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(Marek
Verfasst am: 27.7.2010 12:17
Evolution
In der Frühzeit der Menschheit war es... mehr
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(captain_paul
Verfasst am: 27.7.2010 10:46
Abbild eines kranken Egoismus
Die politisch Verantwortlichen wollten (auch... mehr
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U. Lurtz, Reinach BL
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(schattenwux
Verfasst am: 27.7.2010 8:57
heil mammon
schuldig sind die, welche zugunsten des profits... mehr
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