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International

Polizei versucht Hergang der Massenpanik zu erklären

Sonntag, 25. Juli 2010, 17:27 Uhr

Nach der tragischen Massenpanik an der Loveparade in Duisburg hat der stellvertretende Polizeipräsident Detlev von Schmeling versichert, dass es im Zugangstunnel zum Veranstaltungsort der Loveparade selbst keine Toten gegeben habe. Alle Todesopfer seien an der westlichen Zugangsrampe gefunden worden.

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Trauer und Fassungslosigkeit bei den Angehörigen

Alle Opfer konnten identifiziert werden. Darunter seien unter anderem auch je ein Niederländer, ein Australier, ein Italiener und ein Chinese. Die Toten seien zwischen 20 und knapp über 40 Jahre alt.

Unter den Opfern sind keine Schweizer, wie das Konsulat in Düsseldorf mitteilte. Für besorgte Angehörige haben die Behörden eine Telefon-Hotline eingerichtet: 0049 / 203 94 000.

Aus für Loveparade

Derweil leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren ein. Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland betonte, die Stadt habe dafür bereitwillig ihre Akten zur Verfügung gestellt. Zugleich warnte er vor Schuldzuweisungen, mit denen weder den Opfern noch den Angehörigen geholfen werde.

Dramatische Augenzeugenberichte

Augenzeugen berichteten von dramatischen Szenen in dem als Zugang zum eigentlichen Veranstaltungsort genutzten Tunnel. Dort habe es kaum noch Luft gegeben, Menschen seien von hinten nachgedrängt, während vorne schon niemand mehr herausgekommen sei. Im dichten Gedränge sei man nicht mehr vor oder zurück gekommen.

Dadurch sollen einige in Panik geraten sein und geschrien haben, was sich dann zu der Massenpanik ausgewachsen habe. Mehrere Besucher seien umgekippt, und schliesslich hätten viele junge Leute übereinander gelegen, zehn hätten wiederbelebt werden müssen. Rettungskräfte seien kaum durchgekommen.

Vertreter von Polizei und Stadt berichteten auf einer Medienkonferenz, eine Reihe von Besuchern sei auf eine schmale Treppe, die aus dem Tunnel herausführte, geklettert und abgestürzt. auch hätten mehrere vergeblich versucht, die Sicherheitszäune um das abgesperrte Festgelände zu überklettern.

Bild Karte ehemaliger Güterbahnhof Duisburg
Nur ein Ausgang für 1,4 Millionen Menschen. sf

(agenturen/horm)

Kommentare aktiv...

P. Keller, Bern
(kellerpm Mann)
Verfasst am: 27.7.2010 6:58

Da kommen Erinnerungen in mir hoch...

... an das AC/DC Konzert vom letzten Jahr im... mehr

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I. Rost

Verfasst am: 26.7.2010 12:24

Erschütternd!

Vor allem wenn man die Berichte direkt... mehr

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U. Huber, Friedrichshafen
(ss8002 Mann)
Verfasst am: 26.7.2010 8:50

Der Grund dieses Unglücks

liegt daran, dass die Veranstalter auf biegen und... mehr

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