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International

Massenpanik bei Grossveranstaltungen

Sonntag, 25. Juli 2010, 11:36 Uhr

Eine Massenpanik am Rande der Loveparade in Duisburg hat am Samstag 19 Menschen das Leben gekostet. Derart tragische Vorkommnisse sind bei Veranstaltungen in Europa relativ selten.

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Einer der schlimmsten Fälle der vergangenen zehn Jahre war eine Massenpanik bei einem Rockfestival in der dänischen Stadt Roskilde, die im Jahr 2000 neun Menschen das Leben kostete.

Tote bei Rock-Konzert in Dänemark

In Bulgarien waren ein Jahr später vor einer Diskothek sieben Jugendliche totgetrampelt worden.

In den 1980er-Jahren gab es in mehreren Fussballstadien Dutzende Tote, als Zuschauermengen in Panik gerieten. Im Stadion von Bradford im Norden von England liessen 1985 insgesamt 56 Menschen ihr Leben. Nur drei Wochen später wurden im belgischen Heysel-Stadion bei Brüssel 39 Menschen zu Tode gequetscht.

1989 gab es im Hillsborough-Stadion in Sheffield 96 Tote.

Bild Sheffield 1989
Sheffield 1989. keystone/archiv

In arabischen und asiatischen Staaten kommen solche Zwischenfälle weitaus häufiger vor. Eine der verheerendsten Massenpaniken der vergangenen Jahre ereignete sich 2006 während der Pilgerfahrt Hadsch in Saudi-Arabien, mehr als 360 Menschen kamen dabei ums Leben.

Massenpanik in Saudi-Arabien

(sf/apn/godc)

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