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Bettencourt-Berater bestreitet Verwicklung in Spendenaffäre

Sonntag, 25. Juli 2010, 20:22 Uhr

In der Spendenaffäre um die L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt hat der Vermögensverwalter von Frankreichs reichster Frau bestritten, Arbeitsminister Eric Woerth mit illegalen Parteispenden bedacht zu haben.

Mit dem persönlichen Besitz der Bettencourt-Familie habe er nie zu tun gehabt. Dies sagte Patrice de Maistre in einem Interview der französischen Sonntagszeitung "Journal du Dimanche" auf die Frage, ob er Woerth 2007 eine Barspende von 150‘000 Euro für den Wahlkampf von Präsident Nicolas Sarkozy übergeben habe.

Bild Liliane Bettencourt an einer Fotoausstellung
Um sie dreht sich alles: L'Oreal-Mehrheitseignerin Liliane Bettencourt key / archiv

Die Anschuldigungen kamen von der früheren Bettencourt-Buchhalterin Claire Thibout. Für De Maistre sind sie "schlicht lächerlich". Nach französischem Recht dürfen Einzelpersonen Parteien jährlich lediglich einen Betrag von maximal 7500 Euro zukommen lassen, davon nur 150 Euro in bar.

Sarkozy und Woerth, die beide wegen der Affäre unter Druck stehen, haben den Erhalt illegaler Zuwendungen zurückgewiesen. Woerth und Bettencourt sollen in den kommenden Tagen von der Polizei vernommen werden.

(sda/coro)

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