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Nach Zugunglück wird das Blut knapp

Samstag, 24. Juli 2010, 19:28 Uhr

Die Versorgung der vielen Verletzten des Zugunfalls im Wallis hat sich auch beim Blutspendedienst des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) ausgewirkt. Weil die Bestände ohnehin knapp sind, befürchtet der Blutspendedienst in den kommenden Wochen einen Engpass.

Bild Personen auf einer Bare liegend und Blutspendend.
Im Sommer kommt es jeweils beim Blut zu einem Engpass. keystone / archiv

Das Zugunglück, aber auch zahlreiche Verkehrsunfälle in den letzten Tagen hat die Lage weiter verschärft, wie das SRK in einer Mitteilung schreibt. Dadurch sei der Bedarf für Blut gestiegen.

Thomas Bart zur saisonalen Entwicklung der Blutspenden

Viele regelmässigen Blutspender verreisten in der Sommerzeit und diese würden dann auch fehlen, sagte Thomas Bart, Vizedirektor des Blutspendedienstes des Schweizerischen Roten Kreuzes der «Tagesschau».

Vor allem Blutgruppe 0 fehlt

Besonders beim Blut der Gruppe 0 zeige sich aber wegen der Ferien- und Sommerzeit eine Knappheit. Der Blutspendedienst ruft deshalb vor allem Personen mit dieser Blutgruppe auf, Blut zu spenden. Diesen Aufruf machte das SRK schon am Mittwoch.

Thomas Bart zum Ausschluss von Risikogruppen von der Blutspende

Die Blutgruppe 0 ist eine der häufigsten in der Schweiz; sie eignet sich für alle Empfänger. Unter anderem hat der Blutspendedienst ein Spenderbus auf Tournee durch die Schweiz geschickt.

Ganzes Interview mit Thomas Bart

(sda/horm)

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P. D., Esslingen am Neckar
(Peterle Mann)
Verfasst am: 25.7.2010 10:26

Nach Zugunglück wird das Blut knapp

Da könnte man ja mal im benachbarten Ausland... mehr

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