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International

China weiterhin von Flut bedroht

Samstag, 24. Juli 2010, 16:05 Uhr

Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat die Hochwassergebiete in der Provinz Hubei besucht und vor weiteren Überschwemmungen gewarnt. Die Behörden müssten sich auf weitere Katastrophen einstellen, sagte Wen.

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Die Höchstpegel sind noch nicht erreicht, dennoch ist die Lage bedrohlich (unkommentiert)

Im grössten Fluss des Landes, dem Jangtse, sei das Wasser so hoch wie seit 1987 nicht mehr gestiegen, schreibt amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Mehr als 270 Tote

Der Pegel im Drei-Schluchten-Damm ging unterdessen deutlich zurück. Am Samstagmorgen wurden nach Angaben der zuständigen Behörden in Hubei nur noch 17 Meter gemessen, die Kapazität liegt bei 175 Metern.

Wen erklärte dem Xinhua-Bericht zufolge, der Damm spiele eine wichtige Rolle bei der Hochwasserkontrolle im Jangtse. Das Hochwasser kostete seit dem 1. Juli mehr als 270 Menschen das Leben. Weitere 13 wurden am Samstag bei einem Erdrutsch in der Stadt Pingliang getötet, wie die Behörden erklärten. Meteorologen rechneten bis Sonntag mit weiteren Regenfällen.

(ap/from)

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