Vermischtes
Tourist filmt Yacht-Unglück mit 30-Tonnen-Wal
Ralph Mothes und seine Partnerin Paloma Werner segelten vor der südafrikanischen Küste, um Wale zu beobachten – und kamen den Meeressäugern dabei viel näher als ihnen lieb ist: Plötzlich schoss ein Glattwal aus den Tiefen des Ozeans und krachte mit voller Wucht auf die Yacht «Intrepid». Genau in diesem Moment hielt ein Tourist mit seiner Videokamera darauf.
Der zehn Meter lange Wal landete mitten auf der Yacht und zerbrach den Mast. Darauf glitt das rund 30 Tonnen schwere Tier ins Meer zurück. Ralph Mothes und Paloma Werner kamen mit dem Schrecken davon. Der junge Glattwal jedoch wurde beim Aufprall verletzt. «Überall auf dem Boot lagen Hautfetzen», sagte Mothes der südafrikanischen Zeitung «Cape Argus».
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort war ein Tourist aus Botswana. Von einem Ausflugsboot gelang es ihm, den Sprung des Wales zu fotografieren – ein einmaliges Bild.
Den Grauwal hatte das erfahrene Segler-Paar bereits eine halbe Stunde vor dem Vorfall gesichtet. «Wir segelten von Kapstadt in Richtung Robben Island, als das Tier hundert Meter vor uns auftauchte und sich unserem Boot näherte», sagte Ralph Mothes.
«Ich war mir absolut sicher, dass er unter dem Boot durchschwimmen würde und wir hielten deshalb den Kurs». Doch es kam ganz anders. «Gott sei Dank hatten wir ein Boot aus Stahl».
Die südafrikanische Naturschutzbehörde hat eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet. Es bestehe der Verdacht, dass das Paar dem Wal zu nahe gekommen war. Vorgeschrieben ist eine Mindestdistanz von 300 Metern.
Ralph Mothes wehrt sich vehement gegen den Vorwurf, den Wal gestört zu haben. «Lassen Sie mich das klar festhalten: Wir haben den Wal nicht belästigt. Wir kennen und respektieren diese Tiere. Zudem waren wir allein mit der Kraft des Windes unterwegs, der Motor war ausgeschalten.» Jegliche Behauptung von Belästigung sei «Unsinn».
Unfälle dieser Art sind selten
Der südafrikanische Wal-Experte Noel Ashton glaubt nicht, dass der Glattwal absichtlich auf die Yacht gesprungen ist. «Es war wohl ein Unfall», sagte Ashton gegenüber der Nachrichtenagentur AP. «So etwas passiert sehr selten und sollte einem nicht von Wal-Beobachtungen oder Segeln abhalten.»
Glattwale sind bekannt für ihre schlechte Sehkraft. Experten vermutet deshalb, dass der Meereskoloss die etwa gleich grosse Yacht für einen Artgenossen gehalten hat und deshalb zum Sprung ansetzte. Für diese These spricht auch eine Aussage von Ralph Mothes, dass der Wal vor dem Boot mit der Schwanzflosse auf das Wasser aufschlug. Dieses Verhalten ist nach Meinung von Meeresforschern typisch für das Kommunikationsverhalten unter Walen.
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A. Tumminello, Duisburg
)
(fuerTiere
Verfasst am: 25.7.2010 14:51
Durch Jahrzehnte lang andauernden Walfang
wurden viele Wal- und Delfinarten an den Rand der... mehr
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J. Hüppin
)
(joel.hueppin
Verfasst am: 22.7.2010 20:09
Scheisse ....
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U. Keller, Klaeng
)
(sailer
Verfasst am: 22.7.2010 19:54
eine Verwechslung
Die sollten ihr Boot nicht dunkel streichen, es... mehr
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