Schweiz
Falsche Adressen: Post schmeisst Feriengrüsse teils weg
Eine falsche Hausnummer, eine nicht ganz richtig geschriebene Adresse, und schon kommen die Feriengrüsse nicht mehr an - zumindest, wenn es sich um B-Post-Massensendungen handelt. Denn dort wird oft gar nicht mehr versucht, den Adressaten ausfindig zu machen. Und das in Übereinstimmung mit den Vorgaben der Post.
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Es galt beinahe als selbstverständlich: Die Postkarte oder der Brief kommen auch dann an, wenn die Adresse nur halbwegs genau ist. Der Pöstler weiss dann schon, welche Hausnummer die richtige ist.
Das war einmal. Nach dem richtigen Adressaten wird nur noch bei A-Post geforscht. Wenn es sich um B-Post-Massensendungen handelt, wird die Karte oder der Brief an den Absender zurückgeschickt. Gibt es diesen nicht - wer schreibt schon einen Absender auf Postkarten aus den Strandferien? -, werden die Grüsse vernichtet, wie der «Landbote» berichtet.
60 Millionen Mal Ungenauigkeiten
Die Post bestätigt dieses Vorgehen nun. Zu tun hat es mit der geänderten Zustellungspolitik, die seit 2003 in Kraft ist.
Gleichzeitig betont die Post, es liege auch im Ermessen des Pöstlers, ob er die fehlerhafte Adresse ergänzt oder nicht. Die Post gibt aber auch zu bedenken, dass viele Pöstler heute drei bis vier Routen zu erledigen hätten – sie könnten gar nicht mehr alle Leute kennen.
2,3 Milliarden Briefsendungen befördert die Post jedes Jahr. Probleme mit der Adresse gibt es bei rund 60 Millionen. Da könne man nicht bei jedem Brief Abklärungen treffen, so die Post: «Sonst wäre es nicht mehr möglich, die Preise zu halten.»
(sf/schl)
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J. Bolliger, Gontenschwil
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(Jabo
Verfasst am: 21.7.2010 8:27
geburtstags karte
Ich hatte im Dezember Geburtstag eine Freundin... mehr
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R. Witschi, Bern
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(widesea
Verfasst am: 20.7.2010 21:17
Massensendungen aus den Ferien?
Wer schreibt schon Massensendungen aus den... mehr
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D. peter, dornach
)
(devine
Verfasst am: 20.7.2010 20:54
selber schuld
wer jemandem eine freude machen will und ihm... mehr
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