Krise im Euro-Land
IWF sieht Athen auf Konsolidierungskurs
Das hoch verschuldete Griechenland kommt bei seiner Haushaltssanierung gut voran. Das Mittelmeerland habe Fortschritte dabei gemacht, seine Staatsfinanzen auf eine nachhaltige Basis zu stellen, teilte der Internationale Währungsfonds (IWF) in einem Zwischenbericht mit, der dem Besuch einer IWF-Delegation in Athen Mitte Juni folgt.
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- 03.08.10: Euro-Krise: Brüssel verstärkt Druck auf Athen
- IWF über Griechenlands Konsolidierungskurs (engl.)
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- 17.06.10: Arbeitsreformer in Madrid und Athen unter Druck
- 14.06.10: Griechische Anleihen haben nur noch «Ramschstatus»
- 09.06.10: Papandreou: «Etat auf Kurs, trotz kleiner Abweichungen»
- 14.05.10: Ackermann zweifelt an Zahlungsfähigkeit Griechenlands
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Die Wirtschaftsleistung nehme im Zuge der Haushaltskonsolidierung wie erwartet ab, wobei sich der Abschwung zum Jahresende beschleunigen dürfte, stellt der IWF fest.
Allerdings gebe es auch einige Schwachstellen, bei denen noch mehr Fortschritte nötig seien. Hier nannte der IWF unter anderem Entwicklungen im Gesundheitssektor. Auch die Europäische Kommission hatte Griechenland vor kurzem ein gutes Zwischenzeugnis für seine Sparbemühungen ausgestellt.
Aldi Süd lässt Griechenland sausen
Aldi streicht in Griechenland bereits nach weniger als zwei Jahren wieder die Segel. Aldi Süd beendet die Geschäftstätigkeit der 38 Filialen in Griechenland, teilte der Lebensmittel-Discounter mit.
Nach Einschätzung des Handels-Informationsunternehmens Planet Retail ist dies der erste Rückzug von Aldi überhaupt aus einem Land, in dem schon ein Filialnetz bestand. Mit mehreren Interessenten würden Gespräche über die Übernahme und Weiterführung der Geschäftstätigkeit geführt, heisst es in einer Stellungnahme von Aldi Süd.
Man wird sich nach eigenen Angaben verstärkt der Expansion in allen anderen neun Ländern widmen, in denen das Unternehmen mit insgesamt mehr als 4200 Filialen tätig ist. Das sind Deutschland, Österreich, Schweiz, Slowenien, Ungarn, Großbritannien, Irland, USA, Australien.
Tiefgreifende Reformen
Die EU und der IWF haben Griechenland ein 110-Milliarden-Euro schweres Rettungspaket gewährt, um einen Zahlungsausfall sowie ein Übergreifen auf andere Länder der Euro-Zone zu verhindern. Im Gegenzug muss das Land tiefgreifende Reformen umsetzen, um die öffentlichen Kassen zu sanieren.
Die regierenden Sozialisten sind dabei, unbeliebte Massnahmen wie Steuererhöhungen und die Anhebung des Renteneintrittsalters gegen massive Proteste der Bevölkerung durchzusetzen.
(agenturen/halp)
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M. Schmid, Felben-Wellhausen
)
(Cyneric
Verfasst am: 17.7.2010 7:37
Scheint akzeptabel zu laufen
Es scheint so, dass die Griechen ihre Versprechen... [1] mehr
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