Wirtschaft
Toyota-Unfälle: Schuld waren die Fahrer, nicht die Autos
Nachdem der japanische Autohersteller wegen defekten Gaspedalen eine Rückrufaktion gestartet hatte, kommt nun eine Untersuchung der US-Regierung zu einem anderen Urteil. Der Bericht macht Fahrfehler für eine Serie von mysteriösen Unfällen Toyotas verantwortlich - und nicht technische Defekte.
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Wie das «Wall Street Journal» berichtete, fanden die Experten des US-Verkehrsministerium keine Hinweise für ein selbstständiges Beschleunigen der Unfallwagen.
Mehrere Fahrer hatten ausgesagt, ihr Auto habe unkontrolliert beschleunigt, statt zu bremsen, und somit den Crash verursacht. Ganz anders sieht dies laut dem Blatt das Ministerium: Aufzeichnungen der Bordelektronik legten nahe, dass die Fahrer aufs Gaspedal traten und nicht auf die Bremse. Die Behörde wollte den Bericht nicht bestätigen.
Toyota kommt zum selben Schluss
Ein Toyota-Sprecher sagte, das Unternehmen sei nicht über die Untersuchungsergebnisse informiert worden. Eigene Nachforschungen der Toyota-Ingenieure hätten aber zu den gleichen Schlussfolgerungen geführt.
Toyota hat mehr als 8,5 Millionen Autos zurückgerufen, unter anderem wegen defekter Gaspedale, blockierender Fußmatten und defekter Bremsen. Die Qualitätsprobleme setzten dem Unternehmen schwer zu und liessen das Ansehen rapide sinken.
Die US-Regierung brachte den Tod von 93 Menschen mit dem mysteriösen Problem des ungewollten Beschleunigens in Verbindung. Insgesamt gingen 3000 Beschwerden deshalb bei der Verkehrsbehörde ein.
(apn/horm)
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E. Cook, Zürich
)
(mdj.cook
Verfasst am: 14.7.2010 12:14
Law & Order
Was schon lange vermutet wurde, bestätigt sich... [1] mehr
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B. nara, Ibaraki ken
)
(Brig
Verfasst am: 14.7.2010 11:47
Also ein Komplott
um die jap. Auto-Industrie zu... mehr
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