Vermischtes
Wieder heftige Gewitter - heissester Tag des Jahres
Am Mittwochabend hat es in der Schweiz erneut Gewitter gegeben. Dies, nachdem in Basel mit 35,7 Grad die bisher höchste Temperatur des Jahres gemessen worden war. Der «alte» Höchstwert stammte vom vergangenen Samstag mit 35,0 Grad, gemessen in Sisseln im aargauischen Fricktal.
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Hohe Blitzraten, Sturmböen und kräftige Schauer zeichneten die Gewitter vom Mittwochabend aus. Betroffen waren wiederum weite Teile der Schweiz, vom Berner Oberland über die Innerschweiz bis an den Bodensee.
In Luzern wurden Böen von 96 Kilometern pro Stunde registriert. In Leibstadt (AG) waren es 80 Kilometer pro Stunde. Am Urnersee, am Walensee und am Untersee wurden knapp 70 Kilometer pro Stunde registriert.
Da sich die Gewitterzellen aber rasch weiterbewegten, fielen die Regenmengen wie von «SF Meteo» prognostiziert insgesamt gering aus. Über Schäden ist noch nichts bekannt.
Die Julihitzewelle 2010 erlebte zuvor einen weiteren Höhepunkt, wie «SF Meteo» berichtet. Nicht nur in Basel war es sehr heiss. Auch in Sitten wurde die bisherige Höchstmarke übertroffen. Dort zeigte das Thermometer einen Wert von 35,6 Grad. Mehr als 34 Grad wurden vor allem am Jurasüdfuss gemessen.
Weniger heiss war es im Tessin, dort hatte es viele Wolken und vor allem am Vormittag gab es einige gewittrige Regengüsse. In Chiasso reichte es noch für knapp 31 Grad, Locarno musste sich heute mit 28 Grad zufrieden geben.
Ozonhöchstwerte unter Alarmschwelle
Die Ozonwerte lagen zwar wieder verbreitet über dem Immissionsgrenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter. In Lugano lag der höchste Stundenmittelwert bei knapp 170 Mikrogramm pro Kubikmeter.
Da es aber im Süden mehr Wolken und im Norden mehr Wind hatte als in der vergangenen Woche wurden die Höchstwerte, mit einem Spitzenwert von 257 Mikrogramm pro Kubikmeter, bei weitem nicht mehr erreicht.
(sf/coro/bers)
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