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Hanfbauer Rappaz stellt Justiz vor Dilemma

Mittwoch, 14. Juli 2010, 22:17 Uhr

Bernard Rappaz verweigert seit über 100 Tagen die Nahrungsaufnahme aus Protest gegen die gegen ihn verhängte Haftstrafe wegen Hanfanbau. Esther Waeber-Kalbermatten, Justizdirektorin des Kantons Wallis, steht vor einem Dilemma: Gibt sie Rappaz‘ Druck nach und unterbricht die Haft oder setzt sie auf das Recht und riskiert das Leben des Häftlings.

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Waeber-Kalbermatten auf dem «Heissen Stuhl» (6 Min. 30)

Die Politik hat eine besondere Fürsorgepflicht. Waeber-Kalbermatten gesteht gegenüber der «Rundschau» ein, dass die Lage darum immer wieder neu beurteilt werden müsse. Zuletzt schloss sie auch nicht aus, Rappaz «mit lebensverlängernde Massnahmen» am Leben zu halten. Die Entscheidung dazu liege aber bei den Ärzten, so Waeber-Kalbermatten.

Es sei für sie nicht abschätzbar, wie sich die Lage in Zukunft entwickle, einen konkreten Plan gebe es nicht. Die Justizdirektorin betonte, dass Rappaz nicht wünschen könne, wie er seine Strafe verbüssen wolle.

Eine Umwandlung der Gefängnishaft in einen Arrest zuhause mit elektronischen Fussfesseln, wie Rappaz dies fordert, müsse geprüft werden. Dazu würden auch Abklärungen mit Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf getroffen.

Fall Rappaz, Rundschau-Beitrag (ca. 6 Min. 50)

(sf/fref)

Kommentare aktiv...

H. M., bern
(elisa0307 Mann)
Verfasst am: 16.7.2010 11:47

Justitz Geilheit ..!!

Genau unsere Regierung interveniert in Malaisya... mehr

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H. M., bern
(elisa0307 Mann)
Verfasst am: 16.7.2010 11:14

Sorry..!!

Aber nicht der Hanfbauer stellt die Justiz vor... mehr

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E. Verena, Zürich

Verfasst am: 15.7.2010 17:13

Dummheit

Dieser Fall sollte vom Gericht neu beurteilt... mehr

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