Schweiz
Starke Gewitter-Front stört Bahnverkehr
Erneut hat ein Gewitter-Zug die Hitze abgelöst. Die Gewitter haben zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr geführt. Betroffen ist vor allem die Linie zwischen Genf und Lausanne.
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Der Gewitter-Zug durchquert vom Jura her die Schweiz. Die Gewitterfront zog im Laufe des Abends weiter über die Region Bern-Thun in Richtung Emmental.
Wegen einer Fahrleitungsstörung konnte der Streckenabschnitt zwischen Nyon und Gland während rund einer Stunde nicht befahren werden, wie die SBB mitteilte. Sämtliche Intercity- und Fernverkehrszüge fielen aus. Es kam zu Verspätungen von bis zu einer Stunde.
Albulastrasse geschlossen
Noch immer nur beschränkt befahrbar ist die Jurasüdfuss-Strecke Biel-Olten zwischen Solothurn und Oensingen sowie zwischen Grenchen-Süd und Solothurn. Auch hier werden Fahrleitungsstörungen als Grund angegeben. Ein umgestürzter Baum behindert zudem die Bahnverbindung der BLS zwischen Solothurn und Biberist.
Ebenfalls noch geschlossen ist die Albulastrasse. Sie ist am Sonntagabend oberhalb von Bergün GR von mehreren Rüfen verschüttet worden. Die Geröllmassen schnitten neun Autofahrern den Weg in beide Richtungen ab. Sie konnten mit einem Traktorzug der Rhätischen Bahn unverletzt evakuiert werden.
An einer Stelle wurden etwa 130 Meter der Fahrbahn verschüttet. Ein Stück weiter gingen mindestens 100 Kubikmeter Steine auf die Strasse nieder und begruben sie auf einer Länge von rund 50 Metern unter sich. Die Aufräumarbeiten dauern noch bis Dienstagmittag.
(sda/hesa)
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