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«Polanskis Freilassung verhinderte einen Skandalprozess»

Montag, 12. Juli 2010, 18:55 Uhr, Aktualisiert 21:11 Uhr

Starregisseur Roman Polanski ist frei. Wo er sich zurzeit aufhält, ist unklar. Während Frankreichs Aussenminister Bernard Kouchner auf Freilassung sehr positiv reagierte, ist das Echo auf die Nachricht aus den USA sehr zurückhaltend. Laut Tilman Lingner, SF-Korrespondent in den USA, hat die Freilassung dort eine neuerliche Auseinandersetzung mit der Affäre-Polanski obsolet gemacht. Das komme auch der US-Justiz entgegen.

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Roman Polanski ist frei

Sowohl das US-Justizministerium als auch das US-Aussenministerium haben nicht auf die Freilassung von Starregisseur Roman Polanski reagiert.«Das Aussenministerium hat sogar explizit auf eine Stellungnahme verzichtet», sagt SF-Korrespondent Tilman Lingner.

Auch das Echo in den US-Medien ist gering. «Es gibt lediglich ein paar dürre Berichte», erklärt Lingner in der «Tagesschau». Eine umfassende Berichterstattung habe nicht stattgefunden, so Lingner weiter. Für ihn hat das geringe Echo einen klaren Grund: Damit wurde ein Skandalprozess verhindert.

SF-Korrespondent Tilman Lingner, schätzt die Freilassung in den USA ein.

Für Lingner ist klar: «In diesem Prozess wäre auch die höchst unrühmliche Rolle der US-Justiz auf den Tisch gekommen. Mit der Freilassung Polanski ist dies nun kein Thema mehr. Darüber ist man wohl nicht ganz unglücklich.»

Warten auf Polanski

Auch in Roman Polanskis Wahlheimat Frankreich ist man erleichtert über seine Freilassung, wenn auch aus einem anderen Grund. «Polanski dürfte von der ganzen französischen Politelite mit offenen Armen empfangen werden», erklärt Adrian Arnold, SF-Korrespondent in Paris.

Bild Kouchner auf dem Weg ins Parlament
Der französische Aussenminister freut sich. reuters

«Der französische Aussenminister Bernard Kouchner, hat direkt nach der Freilassung erklärt, er sei überglücklich über die Freilassung und er sei erleichtert», weiss Arnold zu berichten.

Kouchner freue sich «stellvertretend für ganz Frankreich», dass Polanski sich bald wieder dem filmischen Schaffen widmen könne, erklärt der SF-Korrespondent in Paris. Laut Arnold werde Polanski für seine Filme in Frankreich fast wie ein Heiliger verehrt. Er ist überzeugt, dass die Mehrheit der Franzosen die Rückkehr Polanskis begrüsst.

Für Arnold ist klar, weshalb der Starregisseur Roman Polanski nach Paris kommen wird, da seine Familie dort lebt.

SF-Korrespondent Adrian Arnold in Paris.

(sda/sf/hjw/muei)

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F. Mattmann, Luzern
(franz23 Mann)
Verfasst am: 13.7.2010 11:22

Keine Gefälligkeit für UBS-Abkommen

Gott sei Dank ist dieser unselige Akt vorbei,... mehr

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E. Hasler, Zürich
(anti-demagogie Frau)
Verfasst am: 13.7.2010 10:04

Frau BR Widmer beherrscht ihr Metier als Juristin

Die vorgebrachte Begründung ist fundiert &... [1]  mehr

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B. Froehlich, Petra / Lesbos
(B.Froehlich Mann)
Verfasst am: 13.7.2010 2:47

Unverstaendliche Begruendung

Jahre frei in der CH, Verhaftung vor Ehrung,... mehr

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